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Von dem Punkte g, wo zwei Schleuſen das Waſſer links und rechts vertheilen, ward nun der Bewäſſerungsgraben bis zum Canale in e geführt. Da bei dieſem Punkte das, von heherkom— mende, ſehr reichhaltige Quellwaſſer um drei Schuh tiefer als die Sohle des Bewäſſerungsgrabens ſtand, ſo wurde, da noch hin— längliches Gefälle von der Straße her ſich ergeben hatte, der Canal gehoben und das zuſtrömende Waſſer in den Bewäſſerungsarm gegen i gewieſen.
Obgleich man das von h kommende Quellwaſſer durch die Hebung des Canals gefangen hatte, ſo blieben doch zwiſchen dem Bewäſſerungsgraͤben und der Straße zwei Mulden zurück, in wel— chen das durch Regen oder Schnee geſammelte Waſſer ſtets nur Sümpfe gebildet haben würde. Dieſem zu begegnen, mußten nun die unter k k angeführtea Entwäſſerungsgräben angelegt, un— ter dem Bewäſſerungsgraben und zwar directe unter dem Canal bei e durchgezogen und in den Abzugsgraben! geleitet werden. Um dieſes von der Straße aufgefangene und manche gute Beſtand— theile mit ſich führende Gewäſſer nicht unbenützt in den Hauptab— zugsgraben laufen zu laſſen, ward dasſelbe bei dem Staue mäumit— telſt zweier Brettchen geſtaut und durch die aufgebaute, 6“ hohe beuferte Grippe der Anhöhe bei a zugeführt. Hier zeigt ſich's aber— mals, daß Entwäſſerungsgräben oft auch zur Bewäſſerung dienen müſſen. Will man aber nach beendigter Bewäſſerung auch den Abzugsgraben trocken erhalten, ſo werden nur die Staubrettchen bei m weggenommen, wo dann das im Abzugsgraben e befindliche Waſſer ſich mit dem im Hauptabzugsgraben n vereinigen und ge— meinſchaftlich abfließen wird.
Nach beendigter Anfertigung des an der Straße ſich hinzie— henden Bewäſſerungsgrabens ward zur Ausführung des zweiten unter d bezeichneten Armes geſchritten. Hier mußte, um das Be— wäſſerungswaſſer dem Arme d aus dem Zuleitungsgraben p von g aus mittheilen zu können, über den Hauptabzugsgraben n eine aus Pfoſten gebildete 36“ breite und 20“ hohe Rinne in ordentlich aus Stein terraſſirte Uferwände eingelegt und dadurch vor dem Weg— reißen geſichert werden. Mit demſelben Gefälle und auf die be— ſchriebene Art wurde der Bewäſſerungsgraben bis fortgeſetzt, hier aber, wegen einer zu bikdenden Ausfuhr, unterbrochen. Bei dieſem Punkte blieb, da man der großen Auffuhr des Bewäſſerungs— grabens wegen die ſtark beladenen Heu- und Grummetfuhren nicht
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