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Ge⸗ Beweis von einem während der Arbeit unterlaufenen Fehler und man es bleibt keine andere Abhülfe, als das Nivellement mit verſchärf⸗ ich⸗ ter Accurateſſe zu wiederholen, bis die Controle eintrifft.
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Nachdem auf der ganzen Länge die Niveaupunkte mit ihrem go⸗ beſtimmten Gefälle durch ſtark eingeſchlagene Pfähle bezeichnet wa— ren, wurde zur Bildung der Sohle(nachdem vorher der zur Bele— gung der Böſchung erforderliche Raſen abgeſchält und bei Seite kellt. geſchafft worden war) durch Aufführung von fettem bindenden Thon
after oder Letten geſchritten. Bei Bildung derſelben darf man ja nicht man zu viel Letten auf einmal aufführen laſſen, weil man bei einer zu Zoll dicken Schichte nicht im Stande iſt, der Sohle durch den auf Ta— nkte fel II Fig. 7 bezeichneten Erdſtampfer diejenige Feſtigkeit zu ver— den ſchaffen, welche bei einer allmählichen Zugabe des Materials erlangt bis werden kann. Mit dieſer ſchichtweiſen Aufführung fährt man ſo ſich lange fort, bis man diejenige Höhe erreicht zu haben glaubt, wel— rfor⸗ che zwiſchen den beiden correſpondirenden Niveaupunkten ausgemit- mte telt worden iſt. Iſt dieß nun geſchehen, ſo wird zur Rectificirung e ſo und nochmaligen ſpeciellen Abwägung der Sohle mittelſt der all— unkt gemein bekannten Niivellirkreuze geſchritten. Während bei dieſem gen Verfahren die Kreuze auf die bereits feſten Niveaupunkte geſetzt eder werden, wird durch einen Handlanger das dritte Kreuz genommen ge⸗ und durch das Anviſiren vom erſten Kreuze auf das dritte beſtimmt, zu ob die Sohle zu hoch oder noch zu niedrig ſey. Iſt letzteres der der Fall, ſo werden in einer klafterweiten Entfernung kleine Marquir⸗Stä⸗ leich be ſo weit eingeſchlagen, als durch die Kreuze beſtimmt worden iſt; fälle iſt aber die Sohle ſchon zu hoch, ſo nimmt man mit dem Grab— Vi⸗ ſcheid ſo lange von derſelben ab, bis der obere Rand der Kreuze unkt genau miteinander ſtimmt. Durch die eingeſchlagenen Pflöcke er⸗ unkt gibt ſich, wo noch eine Aufführung erforderlich iſt und man hilft dann dort nach, bis alle Punkte der Sohle auf das Vollkommenſte ge⸗ eitet ebnet ſind, was man am beſten durch eine auf die Sohle gelegte nent Latte erkennen kann, da ſich unter der Schärſe derſelben ſogleich man die noch vorhandenen Erhöhungen und Vertiefungen dem Auge un— geht mittelbar darſtellen müſſen. be⸗ Die Breite der Sohle richtet ſich im Allgemeinen nach der riff obern Breite des Grabens ſelbſt. Beträgt die obere Lichtenbreite am eines aufzubauenden Bewäſſerungsgrabens 36, 40 bis 50 Zoll ge⸗ ſo muß die zu ſchaffende Sohle auch genau dieſe Breite erhalten. der Das zur Bildung der Sohle beſte Material iſt unbeſtreitbar
ein möglichſt fetter und bindender Thon oder Letten. Was wird


