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rſter de chnill.
Von den zur Bewäſſerung der Wieſen zu treffenden Anſtalten und Einrichtungen.
Die Tendenz dieſes Werkes iſt hauptſächlich, das zu be— ſchreiben, was unmittelbaren Einfluß auf die in Geyersberg zu Stande gebrachte Bewäſſerung gehabt hat. Ich nehme deshalb an, daß nicht nur jeder Oekonom den großen Einfluß des Waſ— ſers auf das Wachsthum der Wieſenpflanzen kennt, und weiß, in wie verſchiedener Art und Geſtalt dasſelbe darauf wirkt, ſondern daß derſelbe, auch ohne weitere Gründe zu fordern, zugibt, daß namentlich alle trockene und höher gelegene Wieſen des Bewäſ— ſerns durchaus bedürfen und nur diejenigen, welche ihrer tiefen, feuchten, oder alljährlichen Ueberſchwemmungen ausgeſetzten Lage halber ſchon einen natürlich-guten Graswuchs zeigen, desſelben allen— falls entbehren können. Indeſſen darf ich nicht unbemerkt laſſen, daß auch bei Letztern eine kunſtgemäß zugeleitete Bewäſſerung noch mehr Nutzen ſchaffen wird, als eine oft zur Unzeit eintreten— de natürliche Ueberſchwemmung.
Ehe ich aber in wirklichen Beiſpielen zeige, wie ich bei dem hieſigen Locale das Bewäſſern zweckmäßig auszuführen mich be— müht habe, muß ich— obgleich ich keineswegs beabſichtige etwas
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