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stehende Röhre t zweimal nacheinander vollgepumpt und die Maische jedesmal, durch die Füllhähne v und v, in die Blasen abgelassen. Nach der letzten Entleerung des Maisch- wärmers wird, etwa 4 Minute lang, der Hahn o in der Wasserröhre rn geöffnet, welche in den Rücken der Maisch- röhre t mündet, um den im Maischwärmer angebrachten Dephlegmator abzuspülen, 1 ist die S. 16 der ersten Be- schreibung meines Apparats beschriebene und Fig. 10. Taf. VI, abgebildete Dampfkugel, durch welche der Dampf ver- hindert wird, Wasser mit sich fortzureissen. Der Doppel- hahn 2 wird nur dann angebracht, wenn der Dampfkessel auch zum Dämpfen der Kartoffeln benutzt werden soll. In diesem Falle strömen die Dämpfe durch die Röhre 3 nach dem Kartoffelndämpfer#), Nachdem die Kartoffeln gahr sind, wird durch blosse Umdrehung des Hahnen 2 dem Dampf, durch die Röhre 4, der Weg nach dem Destillir- Apparat geöffnet, Hier tritt derselbe von unten in den Dampfhahn 5 und durch die Dampfleitungs-Röhre 6 zuerst in die Blase C oder durch die Röhre 7 in die Blase D; was ganz willkührlich ist,‘Wir lassen ihn zuerst, wie durch die Stellung der Hahnenwirbel, deren Seitenöffnung sich immer dem Griffe gegenüber befindet, angedeutet ist, in C treten. Ist hier die Maische zum Kochen gekommen, so gehen die aus derselben sich entwickelnden Lutterdämpfe, — da der Allianzhahn 14 nach C hin gesperrt ist— durch die Wechselverbindungsröhre 8, deren Hahn 10 ge- gen C hin offen ist, in die Blase D über, Nachdem auch in dieser Blase dieMaische siedet, treten die daraus sich er- hebenden Branntweindämpfe, durch die Helmröhre 13 und den gegen D offinen Allianzhahn 14 in den Separa- tor E. In dieser Vorrichtung verdichten sich die darin
°) Nichts ist zweckwidriger, als die Kartoffeln, während der De- stillir- Apparat im Betrieb ist, also gleichzeitig, zu dämpfen; denn die Dampfmenge, die man dem Apparat zuführt, wird den Kartoffeln entzogen; die Kochung derselben wird dadurch also verlangsamt, während die Erreichung der höchsten Ausbeute durch möglichst rasches Gahrdämpfen der Kartoffeln bedingt ist; weshalb ich sogar die Menge Kartoffeln in zwei Däm- pfern zu vertheilen dringend empiehle, welche auf einmal eingemaischt werden soll. WVie dies einzurichten und dabeı zu verfahren, ist$S. 118— 120 der ersten Beschreibung meines Brenn- Apparats angegeben.


