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hierdurch die ausgedehnteſte Entzündung und jauchige Zer⸗ ſtörung erzeugt, worauf allerdings die Lungenſeuche einge— treten wäre. So wie nun aber verborgenes in die Blut⸗ gefäße gelangendes Eiter erfahrungsmäßig Lungenkrankheit erzeuge: ſei auch hier die Veranlaſſung dazu gegeben. Wenn übrigens— wie bemerkt worden— die Krankheit ſich Jahre lang verſchleppen könne: dann begreife er nicht, wie es über all möglich zu machen wäre, polizeiliche Maaßregeln genügend in Ausführung zu bringen, denn Jahre lange Sperren würden erforderlich und die jetzigen ſchon ſo drückenden Maaßregeln nicht einmal ausreichend ſein. Er biete eine Wette von 50 Louisd'or aus,(Unterbrechung durch viele Stimmen, anſchei⸗ nend zur Beſeitigung eines ſolchen Vorſchlages), daß ſeine gegen die Contagioſität ſprechenden Verſuche ſich, unter den in Anwendung gekommenen Bedingungen, beſtätigen würden u. ſ. w.
Geheime Medicinalrath Albers. So ehrenwerth auch ich das Unternehmen des löblichen Comité erachte: ſo will es mir doch nicht einleuchten, daß auf dem eingeſchla⸗ genen Wege ein ſicheres Ergebniß zu gewinnen iſt. Meines Erachtens ſind die Kuers'ſchen Verſuche verſchiedener Deu— tung fähig. Bei dem einen Thiere des erſten Verſuches fand ſich in der Lunge ein ungefähr 8 Quadratzoll großes Stück feſtes Exrſudat von marmorirtem Anſehen. Der Ochſe Nr. IV. des zweiten Verſuches zeigte ſchon, nachdem er 10 Tage lang aufgeſtellt geweſen, Krankheitsſymptome und wurde nachher zum zweiten Male krank. Das Ferſenkalb des nämlichen Verſuches verendete am 15ten Tage ſeiner Aufſtallung, es ließ einen beſchleunigten Puls, beſchwerliches Athmen, verminderte Freßluſt und Traurigkeit wahrnehmen; es zeigten ſich mithin die Krankheitserſcheinungen wie ſie im Invaſionsſtadium der Lungenſeuche beobachtet werden. In der weiteren Verſuchszeit war es munter, nur huſtete es abwechſelnd. Bei der Section fand man zwei verhärtete Stellen in den Lungen, das Lun⸗ gengewebe war mißfarbig von einer zaſerigen durch einander geſilzten Textur;— ich kann hierin nur den plaſtiſchen Erguß


