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tödtet, von denen 3 die Seuche hatten, und für diesmal war das Uebel dadurch abgeſchnitten.
In Nauen hat ſich die Krankheit Jahre lang geſchleppt. Dr. Spinola und Thierarzt Cochius haben die erkrankten Thiere behandelt, und es hat ſich bei dieſen entſchieden die Anſicht gebildet, daß Anſteckung der Grund ihrer Erkran⸗ kung ſei⸗.
Im Allgemeinen haben ſich in meinem Kreiſe ⁵ aller verſtändigen Landwirthe für die Contagioſität ausgeſprochen. Ich will bei dieſer Gelegenheit bemerken, wie das Intereſſe an dieſem Gegenſtande durch zwei verſchiedene Triebfedern geleitet wird. Die eine Parthei wünſcht volle, genaueſte Aufklärung, um ſich dadurch gegen das Uebel ſichern zu können, die andere verlangt nur Abhülfe durch Beſeitigung oder Deſinirung der ſanitäts⸗polizeilichen Vorſchriften. Dieſes iſt mir auf einem Kreistage, wo ich präſidirte, klar geworden, indem ſich ſehnlich der Wunſch um Abänderung der, in ihrer jetzigen Strenge nicht vollſtändig ausführbaren Geſetze ausſprach.
Präſident: Der Vorwurf der heutigen Verſammlung kann es jedenfalls nicht ſein, Reſultate zu erhalten, welche ſofort für die Modiſication der Geſetzgebung von weſentlicher Bedeutung ſeyn möchten. Es liegt vielmehr hier nur der Zweck vor, Materialien zu ſammeln, wodurch wir zu einem reiferen Urtheile über den Gegenſtand ſelbſt, und über die Wege, welche wir zu ſeiner gründlicheren Erforſchung einzu⸗ ſchlagen haben werden, gelangen können.
Ich fordere jetzt den Schulzen Dansmann auf, uns ſeine Meinung zu ſagen.
Dansmann: Nach meiner Anſicht iſt die Krankheit nicht anſteckend. Im Jahre 1835 bekam mein Vieh(22 Stück) einen Huſten, was mir Beſorgniſſe erregte. Bald war eine der Kühe ſehr leidend und krepirte. Der Scharfrichter öffnete ſie und erklärte mir, der Fall habe nichts weiter zu bedeuten, der Grund des Todes ſei keinesweges die Lungen⸗ ſeuche; anderwärts aber äußerte derſelbe das Gegentheil. An den Platz der gefallenen Kuh wurde eine geſunde geſtellt. In⸗
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