Teil eines Werkes 
2/3: Zweite u. dritte Abt., Viehzucht und Gewerbelehre
Entstehung
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das Reichwerden jener Landwirthe in der Regel nicht die Folge eines zweckmaͤßigen Wirthſchaftsbetriebes, ſondern mancher beſonderen Gluͤcksfaͤlle und einer oft uͤbertriebenen Sparſamkeit war, und daß ſie dennoch faſt niemals das Erreichbarhoͤchſte erreicht haben. Auf ſolche Gluͤcksfaͤlle iſt aber in unſeren Zei⸗ ten nicht mehr Rechnung zu machen, und wo nun, nach Auf⸗ hebung der Frohndienſte, die geſammte Arbeit mit Kapital beſtritten werden muß, wird genaues Aufzeichnen und Berech nen dem Landwirth eben ſo noͤthig, wie dem Kaufmann. Nur dadurch kann er eine klare Ueberſicht bekommen, wie die

einzelnen Theile den Erfolg des Ganzen bewirken, welcher

Wirthſchaftszweig den meiſten, welcher den geringſten Vor theil brachte, mit welchem vielleicht gar Nachtheil verbunden war; welcher daher mehr auszudehnen, welcher zu beſchraͤn⸗ ken, welcher ganz aufzugeben oder doch auf andere Weiſe zu betreiben iſt. Ohne eine richtige Buchfuͤhrung truͤgt hier haͤu fig die Anſicht; durch dieſelbe erkennt man oftmals erſt, daß ein Zweig, der angenehme Fruͤchte trug, und deshalb beguͤn ſtigt wurde, ſeinen Ertrag nur auf Koſten anderer und mit Verluſt fuͤr das Ganze abwarf, und daß dagegen ein anderer, den man fuͤr unfruchtbar hielt, gerade die uͤbrigen ernaͤhrte.

168. Man muß eigentlich die Buchfuͤhrung in zwei Haupttheile, eine bleibende und eine jaͤhrliche Wirthſchaftsrech⸗ nung unterſcheiden. Jene wird nur alljaͤhrlich ergaͤnzt und beſteht aus dem ſogenannten Grund⸗ oder Lagerbuche nebſt den dazu gehoͤrigen Vemeſſungskarten, Bonitirungsregiſtern, Akten und Dokumenten.

Dieſes Grundbuch muß eine vollſtaͤndige Beſchreibung des Gutes im Ganzen und in allen ſeinen einzelnen Theilen enthalten, die Berechtigungen und Verpflichtungen deſſelben, ſeine Verhaͤltniſſe gegen andere ꝛc. Mit Nutzen kann ihm oft eine Chronik von den Zeitereigniſſen in Bezug auf den Ort beigefuͤgt werden.

169. Dieſe bleibende Buchhaltung iſt zur Zeit faſt noch mehr vernachlaͤſſigt, als die jaͤhrliche, und doch iſt eine ſolche genaue Beſchreibung und Darſtellung eines Gutes von der groͤßten

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