Teil eines Werkes 
2/3: Zweite u. dritte Abt., Viehzucht und Gewerbelehre
Entstehung
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185 unr unt w ers 162. Hat man die zu jederzeit noͤthigen und nuͤtzlichen Kſändi nnn, Arbeiten beſtaͤndig im Auge, ſo koͤnnen manche, insbeſondere 1 leich, die kleineren, mit betraͤchtlicher Erſparung an Zeit und Kraft

Geſeßlen 99 uözufliſen

ausgefuͤhrt und die in jedem Momente disponiblen Kraͤfte auf's beßte benutzt werden. Es darf auch nicht die geringſte Zoͤ⸗

und Mi en gerung bei ihrer Anſtellung Statt finden; wenn auch das, eiten gann d was geſchehen ſoll, nicht eilig waͤre, ſo muß doch Alles Aürkich nh eilig und unauſſchieblich ſcheinen, weil ſonſt die Untergebenen

glauben, der Traͤgheit nachhaͤngen zu duͤrfen. Um alſo kei⸗ nen Augenblick in Verlegenheit zu kommen, im Fall eine Ar⸗ beit unerwartet fruͤher beendet waͤre, muß man der Erinnerung durch Anzeichnungen im Taſchenbuche von allen den, woͤchent⸗ lich und taͤglich vorzunehmenden Arbeiten zu Hilfe kom⸗

en denſizdenden verſprochen den fend, oͤje un

·7. Ahtr 5 men. Beſonders wichtig iſt dieſes in Betreff ſolcher kleinen vicht meße Arbeiten, die nebenbei in Zwiſchenzeiten verrichtet werden koͤn⸗ n. Das der⸗ nen, und wenn dieſes nicht geſchieht, oft recht ungelegen kommen. kit anzureihn 163. Die Arbeiten muͤſſen ferner an die Menſchen ſo

wohl, wie an das Zugvieh ſo vertheilt werden, wie ſie ſich fuͤr tr Ghiße un ihre Kraͤfte und ihre Gewandtheit am beßten ſchicken. Daher

iſt es von Wichtigkeit, die Kraft und Geſchicklichkeit, ſelbſt auch die Neigung ſeiner gewoͤhnlichen Arbeiter zu kennen.

164. Die Anſtellung der Arbeiter muß im richtigen Ver⸗ haͤltniſſe ſtehen mit dem, was durch ſie ausgerichtet werden ſoll. In der Regel iſt es nicht rathſam, große Arbeiten mit einem geringen Maaß von Kraͤften anzugreifen und bei klei⸗ nen viele anzuſtellen. Jene verlohnen eine beſondere Aufſicht, dieſe nicht; doch darf man auch nicht ohne Noth die Zahl der Arbeiter uͤbertreiben, weil ſich wenige hinſichtlich der Menge und Guͤte ihre Leiſtungen beſſer uͤberſehen laſſen. Auch muß man die Arbeiten nach Zeit und Ort immer ſo zu ordnen ſu⸗ chen, daß die Aufſicht uͤber mehre zugleich und leicht zu fuͤh⸗

kräfte iſt ſhon oranſchlag der ezuſanwenge ſein nicht au⸗ nd ihte mig aͤndliche Auf fund andere . Der Ern Datterung ab zmen und die

chtigkit de ren iſt; deshalb muß man auch, beſonders auf abgelegenen

lugen zu hy Flaͤchen, die Kraͤfte zu koncentriren und die Arbeiten zu beei⸗

ränkt ſud, ſ len ſuchen.

he dn R 165. Die Abbrechung angefangener Arbeiten iſt, wenn

zemn auc der ſolche nicht durch die Witterung oder andere dringende Urſa⸗ 13

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