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Fane Ein junger Landwirth, der dieß Alles gluͤcklich vereinigt, femian wird auch faͤhig ſeyn zur atetinen Titn Direktion der Wirthſchaft. d Kmwit, den 151. Die Forderung, welche an den Direktor einer Vahäͤlni Wirthſchaft ergeht, iſt, daß er jedes Maaß und jede Art von verbes, Kraͤften in die nachhaltig groͤßte, zur Erreichung des Zweckes hickſctit, i angemeſſenſte Thaͤtigkeit verſetze, Alles auf das vortheilhafteſte
benutze, und jedes ihm zu Gebote ſtehende rechtliche Mittel et, de man anwende, um den moͤglich hoͤchſten Reinertrag hervorzubringen. G 152. Da zu dieſem Zweck Alles eingreifend und zuſam⸗ heſt der zul, menwirkend geordnet ſeyn muß, ſo iſt Einheit des Willens genug aner und der Befehle durchaus erforderlich. Von einem Punkte and, daß die muß Alles ausgehen, und in demſelben ſich die Ueberſicht des den, vnd die Ganzen, mithin auch des Einzelnen, in jedem Momente ver— zu erlernen ſ einigen. Nichts iſt daher nachtheiliger, als Trennung und venn ſee, ue Widerſpruch, die ſogleich entſtehen, wenn der eine etwas ver⸗ tt einer einn beſſern will, was der andere angeordnet hat, angenommen dlten enen be auch, daß es fuͤr den Augenblick eine wirkliche Verbeſſerung ewarten labn waͤre. Dieſes faͤllt am haͤufigſten vor, wenn der Eigenthuͤmer nen ſc b der Wirthſchaft und derjenige, der ſie in der Regel ohne jenes fäll ar zi Zuthun dirigiren ſoll, zwei verſchiedene Perſonen ſind. Ein Stddiun dr Eigenthuͤmer, der ſich in der Anordnung des Betriebes etwas, allin umg ohne freie Zuſtimmung des ſogenannten Wirthſchaftsdirektors, F ober anda abzuaͤndern vorbehaͤlt, iſt ſelbſt Direktor, und jener nur ſein wenenriirgn Gehilfe, ſein Auſſeher, Inſpektor. racch böehnn 153. Unter Direktor iſt demnach jedesmal der Wirth al mehr ſol ſelbſt zu verſtehen, er ſey nun wirklich der Eigenthuͤmer der dete und duf Wirthſchaft, oder habe nur die Leitung und Anordnung derſel— en ſid, u ben zum Vortheil eines andern, aber unbeſchraͤnkt, zu fuͤhren. zander hub 154. In jeder groͤßern, komplicirten Wirthſchaft ſind tt de Viſ mehre Unteraufſeher,(Unterverwalter, auch wohl Schreiber ge⸗ ſi d in nannt) noͤthig, die zur Aufſicht, entweder uͤber beſondere Zweige Seh der Wirhſchaft⸗ oder uͤber abgeſonderte Vorwerke, gebraucht dinitn ber werden. Ihr Wirkungskreis muß ihnen genau vorgeſchrieben,
und der Spielraum ihrer Willkuͤhr beſtimmt ſeyn. Ueber den⸗


