Teil eines Werkes 
2/3: Zweite u. dritte Abt., Viehzucht und Gewerbelehre
Entstehung
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24 49. Wenn die abgeſetzten Thiere einige Monate alt ſind, ten d koͤnnen ſie ohne Nachtheil fuͤr ihre Geſundheit auf die Weide den, gelaſſen werden. Hat man jedoch nicht beſonders ſchickliche, warm gelegene reich bewachſene Weideplaͤtze, wie etwa in den Stteu Marſchgegenden, dann wachſen ſie ſchneller, und werden ſie nehs kraͤftiger, wenn man ſie die beiden erſten Sommer ihres vieſer Lebens auf dem Stalle haͤlt, ſie daſelbſt reichlich fuͤttert und ben, nur von Zeit zu Zeit bei ſchoͤnem Wetter im Freien herum JI in, ſpringen läßt. Anfangs reicht man ihnen bloß kraͤſtiges Heu ube und nahrhaftes Saufen, dann aber geht man, ſo wie das famm Gruͤnfutter maͤhbar wird, nach und nach mit Vorſicht zu Gro dieſem uͤber, und laͤßt ſie ſich recht ſatt freſſen, ohne jedoch 4 zu viel Gruͤnfutter auf einmal vorzulegen. Das nahrhafte G Saufen darf dabei nie ganz wegfallen. Den Winter hindurch 5 werden die jungen Thiere taͤglich abwechſelnd mit Heu, gutem. 3 Futterſtroh, Scheunenabfall,(Ueberkehr, Abgerechtem) und gut zerkleinertem Wurzelwerk dreimal recht tuͤchtig ſatt geſuͤt⸗ tert und mit einem durch Getreide⸗ oder Oelkuchenmehl nahr⸗ haft gemachten Saufen getraͤnkt. Sorgt man daneben noch faͤr Reinlichkeit im Stalle und fuͤr einen maͤßig warmen, 1 nicht dumpfigen Standort, und ſucht man ſie in den erſten 3 beiden Jahren ihres Lebens vor Kaͤlte und Naͤſſe moͤglichſt. zu bewahren, ſo werden ſie in der Regel gedeihen und zu guten Zucht- und Nutzthieren heranwachſen. du ͤlic Um es vor Kaͤlte und Naͤſſe zu ſchuͤtzen, wird in den Alpenlaͤndern 1 das junge Rindvieh nicht mit auf die hohen Weiden getrieben, ſondern in der Tiefe gehalten, wo es oft unter Schuppen Schutz lnges findet. niolien .. 1 nütheg 50. Das erwachſene Rindvieh wird den Sommer hin aud durch entweder theils auf natuͤrlichen, theils kuͤnſtlichen Jüher Weiden gehalten, oder auf dem Stalle mit Gruͤnfutter aller 9n Art, Wieſengras, Klee, Luzerne, Esparſette, Wickfutter, V und; Mais ꝛc. gefuͤttert. V ſürin Was vortheilhafter ſei, läßt ſich geradehin nicht be lberdi immen, ſondern haͤngt von den Wirthſchaftsverhaͤltniſſen, 6.