Teil eines Werkes 
2/3: Zweite u. dritte Abt., Viehzucht und Gewerbelehre
Entstehung
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22 Jahre zu, ohne daß eine Verkleinerung der Raſſen daraus er⸗ nägich folgte. S. Moͤglinſche Annalen B. 28. S. 54. Arten, 43. Das Alter des Rindvieh's wird aus dem Wechſel b z der Milchzaͤhne und aus der Verlaͤngerung der Hoͤrner er nen kannt. 6. Das letztgenannte Erkennungszeichen iſt das merklichſte. Alle Jahre, Ha vom dritten Lebensjahre an gerechnet, ſetzt ſich hinten an jedem Ge Horne ein ringfoͤrmiger Wulſt, bei den Kuͤhen ſtaͤrker, als bei den gen Ochſen, an. Man braucht alſo nur dieſe Ringe zu zaͤhlen lund zu Gc der gefundenen Zahl 3 zu addiren, um das Alter des Thiers zu. finden. Kommt eine Kuh in einem Jahre nicht zu, bleibt ſie N.. gelte, dann ſetzt ſie entweder gar keinen oder nur einen ſehr we Bat nig merklichen Ring ab; dagegen kommt der naͤchſtfolgende in einer 46 groͤßern Entfernung von dem vorhergehenden zu ſtehen⸗ als ge⸗ woͤhnlich. Füüſ in den 44. Die Kuh geht 40 41 Woch chen traͤchtig, und m bringt gewoͤhnlich nur eins, ſelten zwei, hoͤchſt ſelten drei mche Junge zur Welt. Als die kuͤrzeſte Zeit des Traͤchtigſeyns cert hat man 240, als die laͤngſte 321 und als die Durchſchnitts⸗ fdem zeit 282 288 Tage bemerkt. hfea 45. Soll ein Kalb aufgezogen werden, ſo iſt es das 4 bequemſte und naturgemaͤßeſte Verfahren, daſſelbe ſechs bis ſen ſon ſieben Wochen lang an der Kuh ſaugen zu laſſen, wo es der des dann von ſelbſt, ohne große Beihilfe, zu freſſen anfaͤngt und b ſ hoͤchſt ſelten verungluͤckt. Da aber dadurch die Mutter ſehr näſe angegriffen wird, und fuͤr eine lange Zeit deren Milchnutz⸗ b ſlt 6 ung verloren geht, ſo findet man dieſes Verfahren fuͤr das b dae ti Abſetzen(Entwoͤhnen, Abſpaͤhnen) der Kaͤlber nur ſelten im d: Gebrauch; ſondern laͤßt ſie entweder gar nicht, oder doch nur b dar zwei bis drei Wochen ſaugen, und ſucht ſie dafuͤr an ein an V die dres Getraͤnk, als ſie im Euter ihrer Mutter finden, zu An gewoͤhnen. Man erreicht auch auf dieſen beiden Wegen ſeinen 4 Zweck, nur mit einiger Gefahr fuͤr das junge Thier und iet mit ungleich mehr Muͤhe: denn ohne die groͤßte Achtſamkeit ſe in auf die Geſundheit des jungen Thieres, ohne die groͤßte di

Ordnung bei dem Reichen des Trankes und ohne hoͤchſt diſ