Teil eines Werkes 
2/3: Zweite u. dritte Abt., Viehzucht und Gewerbelehre
Entstehung
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6 Künige Alterſon.

ſcch in tſtt jaffenheit

ditjenige Futter gegebe⸗ es durch Durc⸗ gewoͤhn⸗ g, eine de, die entſchie⸗ Art ſind dvich), te Vieh

ſtets werden. und zur nvorlit⸗ luswahl h mehr . weder gsraſſen gaſſe im zuͤge vot T Milh, erkennen, die ſch daß auf

21 dieſe Eigenſchaft Fuͤtterung, Pflege und Wartung einen ent⸗ ſchiedenen Einfluß haben, und daß man durch zweckmaͤßige Benutzung ſolcher Individuen zur Zucht ſich einen beſonders milchergiebigen Stamm in jeder Rindviehraſſe heranbilden kann. Milchergiebigkeit, Maſtungsfaͤhigkeit und Tauglichkeit zum Zug laſſen ſich nie bei einer Raſſe, noch weniger bei ein zelnen Thieren, im moͤglich hoͤchſten Grade zugleich vereinigen; am wenigſten bei den ganz großen und auf einem der Ex treme ſtehenden Raſſen. Nur bis zu einem gewiſſen, jedoch keineswegs geringen Grade laͤßt ſich eine ſolche Vereinigung bei einigen von den mittleren Raſſen, z. B. der Steierſchen, r dende ihen ꝛc., herſtellen, und deshalb haben dieſelben r die meiſten Gegenden Deutſchlands einen ganz beſondern

Ueber die Kennzeichen eines guten Zuoochſens, einer guten Milch⸗

kuh und eines guten Maſtſtuͤckes ſiehe Anleitung zum Betriebe der Landwirthſchaft. B. 1. S. 214 a. S. 222.

Von der Paarung, Zucht und Pflege des Rindvieh's.

42. Der Bulle oder Zuchtochs(auch Bolle, Bruͤllochs, Faſelochs, Reitochs, Springochs, Stier genannt) ſowohl, als die junge Kuh, Kalbe(Ferſe, Starke, Quee) iſt in einem Alter von 12 2 Jahren ſchon vollkommen zur Fortpflanzung taug lich. Sie fruͤher zuzulaſſen iſt ihrer vollkommnen Ausbildung wegen zwar nicht deriheilhaſt⸗ aber laͤnger damit zu warten noch nachtheiliger. In einem weiter vorgeruͤckten Alter kom men gut genaͤhrte Kalben oft nicht mehr zu, und die Bullen werden haͤufig nach dem dritten Jahre ſchon zu ſchwer.

Um die Rindviehraſſen zu vergroͤßern, wird haͤufig angerathen, die jungen Thiere vor dem 3. Jahre nicht zur Paarung zu laſſen. Dadurch allein iſt aber gewiß noch keine vergroͤßert worden. Gute Pflege und reichliches Futter ſind dazu wirkſamere Mittel. In Holland, in den deutſchen Marſchgegenden, in der Schweiz, uͤberall, wo man das groͤßte Rindvieh findet, gebraucht man den Bullen mit 1* Jahren und laͤßt man die Kalben im zweiten