Teil eines Werkes 
2/3: Zweite u. dritte Abt., Viehzucht und Gewerbelehre
Entstehung
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Abbildungen der Rindviehraſſen auf den Privatguͤtern des Koͤnigs von Wuͤrtemberg. Herausgegeben von Weckherlin und Alterſon. Stuttgart bei Loͤflund 1827 1830.

40. Was fuͤr eine Raſſe die beßte ſei, laͤßt ſich im Allgemeinen nicht beſtimmen. Bei der in dieſer Hinſicht zu treffenden Wahl ſind vor Allem die Menge und Beſchaffenheit der vorhandenen Nahrung, das Klima, die Wirthſchaftsverhaͤlt

niſſe und die von dieſen abhaͤngige moͤgliche Benutzung des Rind⸗

vieh's zu beruͤckſichtigen. Als Hauptregel gilt, daß diejenige Raſſe die vortheilhafteſte ſei, welche das verzehrte Futter durch Arbeit, Milch und Gewichtszunahme in einem gegebe⸗ nen Zeitraume am beßten bezahlt. Bald kann dieſes durch großes, bald durch kleines Vieh beſſer geſchehen. Im Durch ſchnitt laͤßt ſich aber wohl annehmen, daß in den gewoͤhn lichen Wirthſchaftsverhaͤltniſſen, zumal bei Stallfuͤtterung, eine Rindviehraſſe mittlerer Größe, und zwar beſonders eine, die zwiſchen dem entſchiedenen Niederungsvieh, und dem entſchie denen Hoͤhevieh mitten innen ſteht(Raſſen dieſer Art ſind das Steierſche, Allgauer, Vogtlaͤnder Rindvich), den meiſten Vortheil gewaͤhre; das ganz große, ſchwere Vieh aber nur auf Fettweiden und zu Futteruͤberfluß paſſe.

41. Der Zweck, wozu man Rindvieh haͤlt, muß ſtets auch bei der Auswahl einer Raſſe im Auge behalten werden. Man haͤlt Rindvieh zum Zug, zur Milchbenutzung und zur Maſtung. Welche von dieſen Benutzungsarten in den vorlie genden Verhältniſſen die wichtigſte iſt, muß bei jener Auswahl den Ausſchlag geben; denn die eine Raſſe eignet ſich mehr zu dieſer, eine andre mehr zu jener; ſo geben z. B. weder die entſchiedenen Hoͤhe⸗, noch die entſchiedenen Niederungsraſſen gute Zugochſen. Wenn nun aber auch die eine Raſſe im Allgemeinen zu einer beſtimmten Benutzungsart Vorzuͤge vor der andern hat, und ſo z. B. die Niederungsraſſe mehr Milch, als die Hoͤheraſſe gibt, ſo iſt doch auch nicht zu verkennen, daß ſich in einer jeden einzelne Individuen befinden, die ſich durch Milchergiebigkeit vor den andern auszeichnen, daß auf

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