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Menge des Futters bei dem Maͤſten zu ſteigen, iſt indeſſen nicht möglich; es gibt einen Punkt, uͤber den hinaus man nicht gehen darf, weil ſtaͤrkere Gaben nicht mehr verdaut werden. Hat man dieſen Punkt erreicht und uͤberſchreitet man ihn nicht, ſo geht die Maſtung ſchnell und gleichmaͤßig vor ſich; uͤberſchreitet man ihn aber, ſo werden die Thiere krank.
Schwefel und Spießglanz ſind als Befoͤrderungsmittel der Ver⸗
dauung auch Befoͤrderungsmittel der Maſtung.
26. Die Beſchaffenheit der gegebenen Nahrung hat nicht nur auf die Menge, ſondern auch auf den Geſchmack und die Beſchaffenheit des dadurch erzeugten Fleiſches und Fettes einen großen Einfluß, daher iſt die Wahl deſſelben nicht ganz gleichgiltig.
Beiſpiele: Enten mit Ruͤben gefuͤttert kein wohlſchmeckendes Fleiſch.
Branntweinſpuͤlicht allein kein gutes Maſtfutter.
27. Die Thiere werden zum Fettanſatz vorzuͤglich geeig— net, und bekommen ein zarteres, wohlſchmeckenderes Fleiſch, wenn ſie kaſtrirt, verſchnitten werden. Beſonders iſt ſolches bei den maͤnnlichen Thieren der Fall.
28. Junge und alte Thiere koͤnnen gemaͤſtet werden, nur muͤſſen ſie geſund ſeyn. Die groͤßte Menge von reinem Fett ſetzen jedoch die Thiere nur dann ab, wenn ſie erſt im ausgewachſenen Zuſtande auf die Maſt kommen. Fruͤher durch⸗ waͤchſt das Fett mehr mit dem Fleiſche und bleibt ſehr mit Schleim gemengt.
Auch zu jeder Jahreszeit kann man maͤſten. Wer aber die Maſtung nicht als Gewerbe, ſondern nur zum Hausbedarf oder zur Werthserhoͤhung ſeines ausgemerzten Viehes betreibt, waͤhlt dazu immer am liebſten den Winter.
29. Die Thiere werden entweder halb oder ganz ge⸗ maͤſtet. Erſteres geſchieht, um dem fuͤr ſich unpreiswuͤrdigen mageren Vieh einen hoͤheren Werth zu verſchaffen, letzteres, um Fett zu erzeugen. Jenes gewaͤhrt in den meiſten Faͤllen mehr reinen Vortheil, als dieſes, weil die Thiere in der erſten Zeit der Maſtung am meiſten aufnehmen und daher
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