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Mittel in einen feiſten Zuſtand verſetzt, d. h. fett gemacht werden. Man hat dabei einen doppelten Zweck vor Augen: 1. die Maſſe von Fett und wohlſchmeckendem Fleiſch zu vermehren, und 2. den Thieren einen hoͤheren Kaufpreis zu verſchaffen. Es wird demnach dadurch ihr poſitiver Werth ſowohl, wie ihr relativer vermehrt, und deshalb gewaͤhrt die Maſt— ung nicht nur der ganzen menſchlichen Geſellſchaft, ſondern auch dem Landwirth als Gewerbsmann manche Vortheile.
23. Die Mittel zum Maͤſten der Thiere ſind vornehm— lich folgende:
a) ſie muͤſſen nicht nur zum Vielfreſſen gereizt, gleichſam gezwungen werden, ſondern auch kraͤftigere Nahrung bekommen, als ſie zur bloßen Erhaltung ihres Lebens beduͤrfen.
b) es muß Alles vermieden und von ihnen abgewendet werden, was ſie unruhig machen, oder den Ueberfluß der Saͤfte verringern kann.
Erſteres wird erreicht, wenn man ihnen beſonders nahr⸗ hafte Subſtanzen, die ſie vorzuͤglich gern freſſen, oft und abwechſelnd vorſetzt, ſelbigen auch wohl Kochſalz, oder Kali, Kuͤmmel, Enzian und andere bittere Kraͤuter beimengt. Das zweite, wenn die Maſtthiere ihr Futter regelmaͤßig zu einer beſtimmten Zeit erhalten, ſtets ein reinliches und weiches Lager haben, und, von allem Geraͤuſch entfernt, ſo ruhig wie moͤglich, in einem wohl verſchloſſenen, mehr dunkeln als hel⸗ len Stalle, mehr, als gewoͤhnlich, jedoch auch nicht zu warm gehalten werden; denn je ruhiger die Thiere bloß dem Freſo— ſen und Verdauen obliegen, deſto ſchneller geht die Maſtung vor ſich.
Das Stopfen des Gefluͤgels iſt in dieſer Hinſicht ſehr belehrend.
24. Je mehr es gelingt, durch Anwendung dieſer Mit⸗ tel, beſonders des erſten, die Maſtung zu beſchleunigen, deſto groͤßer iſt der reine Gewinn, den dieſelbe abwirft. Denn da
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