Teil eines Werkes 
2/3: Zweite u. dritte Abt., Viehzucht und Gewerbelehre
Entstehung
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ch manche aber nicht chiere un⸗ von ihren fe zu kon⸗ kauen und ihtes Fut⸗ Entwohnen thiere un⸗ rkſamkeit,

Kreſſen ge⸗ em Euter Azu raſche Pferde, dem Ent⸗ gen.

ntwoͤhnen wo es eine kor⸗ In kann. werden, nicht ge⸗ h bedarf igen der Winde, Herbſt,

nicht nur den Nr⸗ Naſſen die großeren.

een Thiere em jedes⸗ auf ihre

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Natur und Geſundheit behandelt werden. Je mehr man dieſes beobachtet, deſto groͤßer und ſtaͤrker werden, deſto mehr NRutzen gewaͤhren, deſto gefuͤnder bleiben, und deſto laͤnger erhalten ſich die verſchiedenen Vieharten.

Bereifte Weiden ſind allem Vieh nachtheilig, und im Herbſt kann ſogar ſchon ſtark bethautes Gras Pferden, Scha fen und Rindern ſchaͤdlich werden.

Nachtheilig iſt es ferner, die Thiere bis zu empfind lichem Hunger Mangel leiden zu laſſen; ploͤtzlicher Ueberfluß kann dann leicht toͤdtlich werden, wenn zumal das Futter ſehr ſaftig oder nahrhaft, wie z. B. Koͤrner, iſt. Auch darf man die Thiere nicht ploͤtzlich von einem bisher gewohnten Futter zu einem in ſeiner Beſchaffenheit ganz entgegengeſetzten brin

gen, ſondern den Uebergang von einem zum andern nur ganz

allmaͤhlig zu bewirken ſuchen, weil ſonſt Gefahr fuͤr die Geſundheit entſteht.

Die wiederkaͤuenden Thiere beduͤrfen, ehe ſie nach dem Freſſen zu neuer Anſtrengung gebraucht werden koͤnnen, noch einige Zeit Ruhe zum Wiederkaͤuen.

Die Nahrung allein, ſelbſt im reichlichſten Maße gege ben, reicht indeſſen noch nicht hin, das Vieh geſund und bei Kraͤften zu erhalten; man muß auch dafuͤr ſorgen, daß es dieſelbe ſtets reinlich und in einer beſtimmten, regelmaͤßigen Ordnung bekomme und auch ſelbſt reinlich gehalten werde. Außerdem muß man ihm noch reinliche, luftige, helle und trockene Staͤlle zu verſchaffen ſuchen, und endlich nicht mehr Arbeit zumuthen, als es ſeiner Kraft und Groͤße nach fuͤg lich zu leiſten im Stande iſt.

Dritter Abſchnitt. Von der Maſtung.

22. Maſtung iſt diejenige Behandlung der Thiere, durch

die ſie vermittelſt mehrer und beſſerer Nahrung, als ſie ge woͤhnlich erhalten, und noch anderer darauf hinwirkender