rigen Alter befinden, und durch Muth, Kraft, Geſuͤndheit Alter und Munterkeit auszeichnen. deite Einen kraͤftigen Stamm bringt man am ſicherſten hervor, wenn)) man die Zuchtthiere von der Zeit an zulaͤßt, wo ſich bei ihnen der Begattungstrieb wiederholt und ſtark aͤußert, ſie aber nicht. mehr braucht, wenn derſelbe nur noch unkraͤftig und ſelten be⸗ h) merklich iſt; doch darf das Zulaſſen der verſchiedenen Thiere zur Begattung auch nicht in einem zu jugendlichen Alter ſtatt fin⸗ 1) den, weil ſonſt ihre eigne vollkommne koͤrperliche Ausbildung ge⸗ faͤhrdet iſt. 2 Es iſt fuͤr den Landwirth von groͤßter Wichtigkeit, daß er ſich von jeder Viehart, die er zuͤchtet, eine ſolche Raſſe zu verſchaffen ſuche, die den Zweck, wozu er ſie haͤlt, auf die moglich voll— nuh kommenſte Weiſe erfuͤllt und den Verhaͤltniſſen ſeiner Wirthſchaft und angemeſſen iſt. Befindet er ſich noch nicht im Beſitz einer ſol— demn chen Raſſe, dann fuͤhren, nach dem Vorſtehenden drei Wege tethi dazu: 1., die Veredlung der vorhandenen Raſſe durch ſich ſelbſt, n d die Inzucht; 2., das Kreuzen, die Vermiſchung zweier oder mehrer Raſſen unter einander; und 3., die Herbeiſchaff⸗ und ung einer ausgewaͤhlten Raſſe und reine Fortpflanzung derſelben vor von vaͤterlicher und muͤtterlicher Seite. Welches der beßte Weg Dun ſei, laͤßt ſich nicht geradehin beſtimmen, ſondern haͤngt von lich den Verhaͤltniſſen der Wirthſchaft, den Umſtaͤnden und Anſichten des Wirthſchafters und von der Viehart ſelbſt ab. 1. fuͤhrt nicht ſelten am ſicherſten und auf die wohlfeilſte Weiſe zum Ziele, und junge iſt daher namentlich bei dem Rindvieh oft vorzuͤglich zu empfeh⸗ diſe len; 2. muß mit vorzuͤglicher Vorſicht und Conſequenz ausge⸗ ſ . fuͤhrt werden, wenn ein gluͤckliches Reſultat damit verbunden ud ſeyn ſoll, und iſt daher nicht immer rathſam; 3. iſt der kuͤrzeſte lange und ſicherſte, aber auch koſtbarſte Weg und gewaͤhrt dennoch, len, beſonders bei den groͤßeren Vieharten, nicht immer den gehoff⸗ md ten Vortheil, weil man ſich ſehr leicht in der Auswahl der gaug Raſſe taͤuſcht. Bei den Schafen moͤchte er dagegen den beiden anderen ſtets vorzuziehen ſeyn. ih 8 fütter Bewe Zweiter Abſchenitt. Nuth Von der Pflege. z genden 17. Unter der Pflege der Thiere verſteht man deren iigten
Ernaͤhrung und Abwartung, die nach ihrem verſchiedenen des


