Teil eines Werkes 
2/3: Zweite u. dritte Abt., Viehzucht und Gewerbelehre
Entstehung
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2 ſpecielle, nur fuͤr beſtimmte Geſchlechter oder Arten von Thieren geltende. 3 Erſtere werden aus den allgemeinen Geſetzen des thier⸗ iſchen Lebens abgeleitet; letztere zeigen die Anwendung der all gemeinen Lehren bei den verſchiedenen Thierarten, wie ſie durch die Verſchiedenheit von deren eigenthuͤmlicher Natur und von der Lage, in welcher ſich die Thiere befinden, bedingt

. dhi wird.. In Folge dieſer Verſchiedenheit der Regeln der Vieh⸗ brn zucht iſt dieſe ſelbſt ebenfalss in die allgemeine und in zeug die ſpecielle abzutheilen. u Die praktiſchen Vorſchriften zur Behandlung der Hausthiere ſind er auf deren ſpecielle Naturgeſchichte und Phyſiologie gegruͤndet. und Daraus ergibt ſich, wie wichtig die Bekanntſchaft mit dieſen Sie Wiſſenſchaften in Bezug auf ſeine Hausthiere,(die Veterinaͤr⸗ der kunde) dem Landwirth ſeyn muß. 4. Der Nutzen der Viehzucht iſt in zweifacher Hin ſicht zu betrachten; a) in wie fern die Thiere an und fuͤr ſich dem Menſchen Nutzen gewaͤhren; b) in wie fern ſie nebenbei dem Ackerbauer unentbehrlich ſind.

Erſteres iſt der Fall ſowohl in ihrem Leben, als nach ihrem Tode 6 durch ihre verſchiedenen Produkte und die Faͤhigkeit, Laſten fort⸗ ſt zubewegen. Letzteres durch ihren Duͤnger und durch die Verricht⸗ En ung der Ackerarbeiten. rerſe

Viehzucht kann, wie die Nomaden zeigen, fuͤr ſich allein, Acker⸗ durch bau nie ohne Viehzucht betrieben werden. Aus Allem ergibt ſich verſch die hohe Wichtigkeit der Viehzucht. Ihr ausgebreiteter und ver durch ſaͤndiger Betrieb iſt nicht ohne Einfluß auf das Gluͤck und die Macht der Staaten.

Duiſc auch . dener ſteht Verſc gleich gewoͤh

Das