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. 171 ſchieht ſolches durch das Auspfluͤgen vermittelſt eines Ha⸗ kens; doch geht auch der Pflug dazu an. Sie werden hierauf ſorgfaͤltig aus der Erde hervorgeſucht, und in leicht aufgeſetzten Haͤufchen ſo weit abgetrocknet, daß ſich die daran haͤngende Erde herunter reiben laͤßt. Nun werden ſie heimgefuͤhrt und entweder vorſichtig auf einer Darre oder an einem luftigen Orte vollends ausgetrock— net, um ſie zum Verkauf oder zum Vermahlen geſchickt zu machen..
Bleiben die Wurzeln bis in's dritte Jahr in der Erde, ſo erhaͤlt man zwar ſchoͤnern Krapp, aber ſelten einen ſo hohen Reinertrag. Soll es geſchehen, ſo iſt im zweiten Herbſt, nachdem die Blaͤtter abgeſchnitten ſind, das Behaͤufeln wieder ſo tief wie im erſten vor— zunehmen, und im dritten Sommer das Behacken und Haͤufeln mehrmals zu wiederholen.
Der Ertrag eines Ackers an getrockneten Wurzeln belaͤuft ſich auf 15— 30 Ctr.
(Die Wurzeln muͤſſen wenigſtens die Staͤrke eines Gaͤnſe⸗ kiels haben.— Der Krapp bereitet zu mehreren nach ihm ohne friſche Duͤngung folgenden Geywaͤchſen das Feld treff⸗ lich vor.)
316. Der Saflor, Carthamus tinctorius, ein diſtelaͤhnliches Gewaͤchs, deſſen Blumenblaͤtter eine ſchoͤne Roſafarbe liefern, verlangt einen guten lockern, etwas ſandigen Boden, und eine warme Lage, ſelbſt in einem milden Klima.
Der Acker wird zu ihm vor Winter tief gepfluͤgt oder gegraben, und damit zugleich der Duͤnger unterge— bracht. Die Ausſaat geſchieht in der Mitte des Aprils, das gepfluͤgte Land wird dazu noch einmal leicht gepfluͤgt und geeggt; bei dem gegrabenen iſt ſolches unnoͤthig. Der Saamen wird ſcharf eingeeggt oder mit der Hand— hacke eingehackt. Die Drillſaat, wie bei dem Raps iſt ſehr zu empfehlen, da der Saflor gejaͤtet und behackt
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Saflor.


