165 dge⸗ phanus chinensis), die Nachtviole(Hesperis matronalis), de be⸗ die Kohlruͤben ꝛc. haben ſich zur Zeit noch nicht ſo be— rict waͤhrt, daß ſie an die Stelle der genannten geſetzt zu wer⸗
den verdienten. Ihre Beſtellung kommt uͤbrigens ganz mit der bei dem Raps und Ruͤbſen angegebenen uͤberein,
8 ge und verdient daher keiner beſonderen Erwaͤhnung.) ihm 8 all⸗ 8 c. Von ber Kultur der Gewuͤrzoflanzen,
des Safrans, Kuͤmmels, Fenchels, Aniſes, Enne Korianders, Tabaks rc. vieri rr. 308. Der Safran, Crocus sativus, iſt ein meh⸗ Safran. Nns⸗ rere Jahre dauerndes Zwiebelgewaͤchs, deſſen Anbau mehr Auf⸗ fuͤr Gaͤrten ſich eignet und bei uns wenig Beachtung
verdient. Daher wird ſeiner nur hier der Vollſtaͤndig— keit wegen namentlich gedacht. Der Ertrag vom Acker iſt 10— 12 Pfund, die Ernte muͤhſam.
uic(S. der Safranbau von Ulrich Petrack. Wien 1817. Land⸗ 2 an wirthſchaft des oͤſterreichiſchen Kaiſerthums von Herrmann eOel von Heintl. Wien 1812. S. 263. r von anges 309. Der Kuͤmmel, Carum carvi, bedarf kein Kümmel. einen beſonders warmes Klima, aber einen ſtark geduͤngten, tiefen und gebundenen, jedoch nicht ſtrengen und wider⸗ ut ge ſpenſtigen Boden, der durch mehrmaliges Pfluͤgen und jver Eggen gelockert und gereinigt iſt. Er iſt eine zweijaͤhrige Pflanze, die im erſten Jahre Mh. im Fruͤhlinge entweder allein, oder mit einer Sommer⸗ ſe wie frucht breitwuͤrfig auf das Feld, oder auf ein Saamen—⸗ ſctiih beet geſaͤtt wird. Im erſtern Falle bleibt ſie auf ihrem Standort ſtehen, im zweiten wird ſie ſpaͤterhin entweder Schfl 5 allein, oder mit anderen Hackfruͤchten, Kohl, Ruͤben ꝛc. Wir⸗ auf den Acker in Reihen gepflanzt, und daſelbſt im er— t wm ſten Jahre zweimal, im andern einmal behackt. Das Verpflanzen kann auch zeitig im Herbſt nach einer fruͤh— r Sn geernteten Frucht, wie Nuͤbſen, erſt geſchehen. Das Be⸗ tit Ger hacken des gepflanzten Kuͤmmels wird durch Pferdein⸗
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