Teil eines Werkes 
1: Erste Abth. Ackerbau
Entstehung
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ge ſeyn. Er verlangt ſehr viel Duͤnger, gibt aber unter de guͤnſtigen Umſtaͤnden einen weit hoͤhern Ertrag als der Sommerruͤbſen. 196 Bei der Ernte beider Rapsarten wird wie bei der ttrag des Ruͤbſens verfahren. mehr Der Ertrag des Winterrapſes betraͤgt nach ſtarkge⸗ ndes: duͤngter Brache und zweijaͤhrigem Klee 23 Schffl. wuüß vom Acker mehr als der des Winterruͤbſens auf gleichem rhns Standort, in anderen Faͤllen iſt er dieſem hoͤchſtens gleich, ibte oft nachſtehend. t der Der Sommerraps ſoll bis 12 Schffl. vom Acker Ldd geben koͤnnen. n die Zwei Schffl. Winterraps geben ſo viel Oel wie 2 ¾ hacke Schffl. Winterruͤbſen. ers(Varietaͤten vom Winterraps, hoher und niedriger. Feinde ded 8 des Rapſes. Vorzuͤge des Rapſes vor dem Ruͤbſen, und eden. umgekehrt. Unangenehmes Zuſammentreffen der Raps⸗ dem ernte mit der Roggenernte. Bei ausgedehntem Oelſaatbau Aerr die Kultur des Nuͤbſens neben der des Rapſes, ob letztere gleich in der Regel eintraͤglicher, immer zu empfehlen.) zebiete 306. Der Mohn, Papaver Somniferum, liefert der Mohn. nach den Oliven das wohlſchmeckendſte Oel, leidet nicht at jf von Inſekten, die dem Raps und Ruͤbſen ſo verderblich i der ſind, und hat das ſehr Angenehme, daß bei ſeiner Ernte Nite nie ein Ausfall an Koͤrnern ſtatt findet.

Er kommt uͤberall fort, wo noch Getreidebau betrie⸗ doher ben wird, aber er verlangt einen muͤrben, ſehr reichen Lrr⸗ und beſonders von allem Unkraut reinen Boden, jedoch ſcheint keinen friſchen Duͤnger. Daher geraͤth er nach geduͤng heden ten Hackfruͤchten am beßten. Eine Ueberduͤngung mit gemn 3 Jauche wirkt ſehr wohlthaͤtig. hhin⸗ Er muß ſo fruͤh wie moͤglich im Jahre, laͤngſtens

Dhs Mitte Aprils, geſaͤet werden. Daher die Zubereitung des Mohnackers ſchon den Herbſt zuvor bis zu einmaligem rune Pfluͤgen, wo moͤglich nur mit einem Schaufelpfluge, voll⸗ gßbe vollendet ſeyn muß. 5 11*