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1. Der Winterraps gedeiht um ſo beſſer, je kraͤftiger Winterraps.
das ihm gewidmete Feld iſt, und moͤchte nur in ſehr ſels tenen Faͤllen ohne Duͤnger gebaut werden koͤnnen. (Auf den Oſtfrieslaͤndiſchen Marſchlaͤndereien geſchieht ſolches,
S. Moͤglin'ſche Annalen B. 25. S. 363 ꝛc.)
Bei uns iſt ihm derſelbe unentbehrlich, und je ſtaͤr— ker man zu ihm duͤngen kann, deſto beſſer iſt es; am wirkſamſten iſt eine Duͤngung von Schafmiſt, oder von anderm Miſt und darauf noch Pferch oder Jauche. Hin⸗ ſichtlich des Bodens aber iſt der Raps ſo wenig wie der Winterruͤbſen beſonders ekel; er waͤchſt zwar auf ei— nem kraͤftigen, muͤrben, tiefen Lehmboden, ſelbſt ohne ausgezeichnet ſtarke Duͤngung, am beßten, aber der ſchlech— teſte, roheſte, magerſte Boden, nur der loſe Sand nicht, iſt durch vielen Miſt fuͤr ihn paſſend zu machen, und er gewaͤhrt auf dieſe Weiſe, wenn man ſich durch eine zweckmaͤßige Wirthſchaftseinrichtung in den Stand geſetzt hat, ihm ſolchen geben zu koͤnnen, ein vorzuͤgliches Mit— tel, Boden angezeigter Art in einen guten Kultur⸗ und Duͤngerzuſtand zu verſetzen, da er zwar wohl zu ſeinem beſſern Gedeihen viel Duͤnger im Boden bedarf, davon aber fuͤr ſich verhaͤltnißmaͤßig nur wenig braucht, das meiſte den folgenden Fruͤchten zuruͤcklaͤßt, daher alle an— deren, beſonders das Wintergetreide, ſo vortrefflich nach ihm gerathen.
Die beßte Vorbereitung des Bodens zu ihm iſt eine wenigſtens dreimal, nach Befinden der Umſtaͤnde auch wohl viermal, dann einmal vor dem Winter, geackerte und geeggte, wie auch ſtark geduͤngte Brache, oder eine dreimal gepfluͤgte und ebenfalls ſtark geduͤngte zweijaͤhrige Kleeſtoppel. Doch iſt er auch auf an ſich in guter Kul⸗ tur ſtehenden Feldern mit nicht viel geringerm Erfolg zwei⸗ oder dreifurchig nach Ruͤbſen, oder nach einjaͤhrigem Klee, oder nach Futterwicken, ſelbſt, wenn man ihn zu⸗ mal pflanzen will, nach reif gewordenen Halm⸗ und Huͤl⸗ ſenfruͤchten, jedoch nie ohne Duͤnger, zu bauen.
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