Rübſen⸗ ernte.
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Beide Arten Ruͤbſen werden geſchnitten oder gemaͤht, wenn die Koͤrner in den Schoten groͤßtentheils braun, aber noch weich ſind. Man laͤßt die Pflanzen entweder in Bunden, oder ungebunden auf Haufen, duͤrr werden, und faͤhrt ſie dann mit gehoͤriger Vorſicht zur Verhuͤtung des Ausfalls durch untergebreitete Tuͤcher ꝛc. in die Scheune zum ſofortigen Ausdreſchen, oder laͤßt ſie gleich auf dem Felde ausdreſchen oder ausreiten.
(Vortheile dieſer verſchiedenen Methoden. Vorſichtsmaß⸗ regeln dabei. Einrichtung der Scheunen fuͤr das Aufbe⸗
wahren des Ruͤbſens. Verfahren bei dem Aufbewahren der Koͤrner ꝛc.)
Der Ertrag des Winterruͤbſens wechſelt, ſelbſt bei der beßten Kultur, zwiſchen 10 und 16 Schffl. vom Acker, und betraͤgt in Stoppelfeld und ohne Duͤnger oft kaum 5— 8 Sohffl.
Der Sommerruͤbſen gibt ſelbſt nach der ſtaͤrkſten Duͤngung und bei der beßten Behandlung ſelten mehr als 6— 8 Schffl. vom Acker.
Das Stroh und die Huͤlſen(Kappen, Haddeln) von beiden Arten Ruͤbſen ſind ein ſehr gutes Futter, be— ſonders fuͤr Schafe, wenn ſie gut und ohne dumpfig zu werden, eingeſcheuert wurden. Auch iſt der Strohertrag, wenigſtens vom Winterruͤbſen, keinesweges gering, wohl 12— 15 Ctr. und daruͤber vom Acker.
2 ½ Schffl. Winterruͤbſen oder 3 Schffl. Sommer⸗ ruͤbſen geben in der Regel 1 Ctr. Oel.
(Varietaͤten des Winterruͤbſens. Feinde dieſer Oelſaaten. Landwirthſchaftlicher Werth derſelben.)
305. Der Raps, Brassica oleracea laciniata, auch Kohlſaat genannt, der Schnittkohl der Gaͤrtner, waͤchſt groͤßer und ſtaͤrker, gibt mehr Koͤrner als der Ruͤbſen, und wird ebenfalls als Winter⸗ und als Som⸗ merfrucht gebaut.
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