Teil eines Werkes 
1: Erste Abth. Ackerbau
Entstehung
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153 t ſn. ſchon im Herbſt ſtark genug geduͤngt wurde. Dieß iſt Aa bei den Runkeln nicht der Fall. zurn 400 Ctr. Ruͤben und 100 Ctr. Blaͤtter vom Acker tei d iſt ein ſehr gewoͤhnlicher, 500 600 Ctr. Ruͤben ein (anh de hoher Ertrag. eugt ver Ihre Aufbewahrung macht wenig Muͤhe, da ſie nur in Alh⸗ wenig Schutz gegen die Kaͤlte beduͤrfen. In trockenen

Gewoͤlben oder leicht bedeckten Gruben halten ſie ſich am beßten. Sie koͤnnen ſogar in nicht zu kalten Wintern im Felde bleiben.

(Varietaͤten. Ruta baga. Wichtigkeit der Selbſterziehung eines guten Saamens, wie bei den Runkeln und allen

dergleichen Gewaͤchſen.) en, aber 300. Die weißen Ruͤben, Brassica Rapa, auch Weiße iben und Saatruͤben, Waſſerruͤben, Turnips genannt, werden bei Miten wcnt. uns nicht ſelten, jedoch nirgends in ſolcher Ausdehnung dem gerine wie in England, zu Futter angebaut. Sie koͤnnen einen eite Frucht bedeutenden Ertrag geben, werden auch vom Vieh gern gefreſſen, haben aber nur eine geringe Nahrhaftigkeit, n Gabeln 6 7 Pfund 1 Pfund Heu. Sie verlangen einen leichten, nur gering zuſammen⸗ nnan) haͤngenden, wohl kultivirten und von Unkraut moͤglichſt reinen Acker, und werden entweder als erſte Frucht, im obrassica, ſogenannten Brachacker, oder als zweite nach einer Halm glrabi ge⸗ frucht angebaut. In jenem Falle heißen ſie Brach Runkeln, ruͤben, im zweiten Stoppelruͤben. den Foſt Jene werden nach Verhaͤltniß des Klima's entweder , und ges im Juni oder bis Ende Juli's, auch wohl erſt Anfang ilchfütten Auguſt's geſaͤet, und koͤnnen daher allenfalls nach Win pf Hu. terruͤbſen oder Wickfutter folgen; doch geſchieht ſolches und nur ſelten. Das Feld muß zu ihnen ſtark geduͤngt und luade wenigſtens dreimal gepfluͤgt und geeggt werden. Die erſte nthar V Furche kann erſt im Fruͤhjahr erfolgen, den Miſt bringt auf uf man meiſtens mit der zweiten unter. Die Saat ge

ten nur ſchieht auf das ebengeeggte und gewalzte Land mit 3 4

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