Teil eines Werkes 
1: Erste Abth. Ackerbau
Entstehung
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at auf Dieſer haͤufigen zu ihrem Gedeihen weſentlich noth⸗ wendigen Handarbeit wegen, kann der Moͤhrenbau nur

ruchtge da Vortheil bringen, wo ſolche wohlfeil zu vollfuͤhren iſt⸗

ſind abee(Anbau um die Haͤlfte. Reihenkultur nicht gegluͤckt.)

hen Er Der Ertrag iſt 100 250 Ctr. vom Acker.

Sie werden Ende Octobers mit dem Karſt, oder der dreizinkigen Gabel, oder auch wohl mit Pferde⸗

cjſt hacken aus der Erde gehoben, und waͤhrend des Winters Kohb in Kellern oder Gruben, oder im Freien auf Haufen, wie die Kartoffeln, aufbewahrt.

nuch gebe(Saamenerziehung.) eraus an⸗ 297. Die Paſtinaken, Pastinaca sativa, liefern paſinaken. in Nahr⸗ ebenfalls ein ſehr gutes, gedeihliches, den Moͤhren an iſe. 3 Nahrhaftigkeit gleich kommendes Futter und einen eben R. dde ſo hohen Ertrag. Auch hinſichtlich der Kultur weichen

ſie nicht von den Moͤhren ab, ihre Aufbewahrung aber und einen iſt leichter, weil ſie nicht vom Froſt leiden⸗ jicht friſch 298. Die Runkelruͤben, Beta cicla altissima, Runkel⸗ dͤngt und auch Burgunder⸗, Dick⸗, Zuckerruͤben, Rangers, Runkeln rüben. n Unkraut genannt, gewaͤhren ein vorzuͤgliches Futter und einen nach Kak, hohen Ertrag. Deßhalb, und weil ihre Kultur nicht iefer Mr⸗ ſchwer iſt, auch die Pflanzen weder von Inſekten noch

Wuͤrmern leiden,*) verdienen ſie die volle Aufmerkſamkeit des Landwirths. 3 4 Pfund Ruͤben, oder 6 Pfund

ſehr tie

ſi ui Ruͤbenblaͤtter, oder Pfund des ganzen Ertrags

m März, 1 Pfund Heu.

bengeeggte Sie verlangen einen an ſich kraͤftigen, aber dennoch

leicht ei wohlgeduͤngten, tief gelockerten, etwas gebundenen Boden, und kommen in einem lockern ſandigen nur dann gut fort,

nen kann,

des Som⸗*) Dieſen Vorzug ſollen ſie jedoch nach einer im Archiv

der Hand der teutſchen Landwirthſchaft Auguſt 1830 von Hrn. Hop⸗

ſtock mitgetheilten Nachricht, nach welcher die Runkel⸗

veil ein P. 11 pflanzen vom Mehlwurm(4) verheert werden, nicht mehr

Eyn iſ behaupten.

2 .,. VVOHͦO-