Teil eines Werkes 
1: Erste Abth. Ackerbau
Entstehung
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Möbhren.

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zum Verkauf etwa ziehen, ſo verfaͤhrt man ganz auf dieſelbe Weiſe.

Der Stand aller dieſer Gewaͤchſe in der Fruchtfolge iſt gewoͤhnlich zwiſchen zwei Halmfruͤchten, ſie ſind aber auch nach jeder andern Frucht und mit vorzuͤglichem Er folg nach Kartoffeln zu bauen.

f. Von der Kultur der Wurzelgewaͤchſe.

Moͤhren, Paſtinaken, Runkelruͤben, Kohl⸗ ruͤben, weiße Ruͤben.

296. Die Moͤhren, Daucus Carota, auch gelbe Ruͤben genannt, gewaͤhren allem Vieh eine uͤberaus an⸗ genehme, gedeihliche Nahrung, und uͤbertreffen an Nahr ungsfaͤhigkeit die meiſten anderen Wurzelgewaͤchſe. 3 Pfund ſind gleich 2 Pf. Kartoffeln oder 1 Pf. tadel⸗ freiem Heu.

Sie verlangen ein gemaͤßigtes Klima und einen leichten, tiefen, fruchtbaren Boden, der zwar nicht friſch zu ihnen, aber im vorhergehenden Jahre geduͤngt und durch die Kultur der Vorfrucht moͤglichſt vom Unkraut gereinigt iſt. Daher gerathen ſie am beßten nach Kar⸗ toffeln und anderen Hackfruͤchten. Ein reicher, tiefer Mer gelboden ſagt ihnen ganz beſonders zu.

Es wird zu ihnen entweder gegraben, oder ſehr tief gepfluͤgt, was am beßten durch Doppelpfluͤgen zu bewerk ſtelligen iſt. Ihre Ausſaat geſchieht wo moͤglich im Maͤrz, 6 8 Pfund Saamen pr. Acker, auf das ebengeeggte und wohlgelockerte Land. Der Saamen wird leicht ein⸗ geeggt oder mit Rechen untergebracht.

Sobald man die M3ͤhrenpflanzen erkennen kann, muͤſſen ſie gejaͤtet, und ſpaͤterhin, im Verlauf des Som mers, wenigſtens einmal, beſſer zweimal, mit der Hand behackt, und dabei gehoͤrig verduͤnnt werden, weil ein dichter Stand nichts taugt. Durch ſcharfes Eggen iſt das Handhacken zum Theil zu erſetzen.

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