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angebaut mit Pferdeinſtrumenten erleichtert wird. Die beßte Ent⸗ Een, ver fernung in den Reihen iſt 10— 12 Zoll. Tritt zur dith eine ſchicklichen Pflanzzeit, die uͤber den 20. Juni nicht hin⸗ N hohen ausgeſchoben werden darf, kein guͤnſtiges feuchtes Wetter
ein, ſo muß zu dem freilich umſtaͤndlichen Angießen der feuchten Pflanzen Zuflucht genommen werden. Das Anwachſen Beden. derſelben wird ſehr befoͤrdert und ihr Verdorren verhuͤtet, und küͤhl wenn man ſie vor dem Stecken in eine Miſchung von goden mit Jauche, Waſſer und Erde taucht.
(Andere Bereitungsarten des Kohlfeldes, das Pflanzen auf
k geduͤng⸗ Daͤmmchen, auf die zweite Pflugfurche, in mit dem Mar— ſomwen) queur(Linienzieher) gezogene Linien, nach der Schnur, ereitung das Einlegen der Pflaͤnzen in die geoͤffnete Pflugfurche, R wobei ſie eingeackert werden. Auf kraͤftigem Boden wird nüͤiſerol der Miſt bisweilen mit Vortheil erſt vor der letzten Pflug⸗ : Man furche untergebracht und gleich auf dieſe gepflanzt.) d ange⸗ rbſte af Die fernere Kultur des Kohls beſteht darin: wenn Zutg i die Pflanzen angewachſen ſind, und ſich zu breiten an⸗ maͤglicſt fangen, werden die Zwiſchenraͤume zwiſchen den Reihen er gerggt mit einer Pferdehacke bearbeitet, was ſpaͤterhin, nach
Erforderniß der Umſtaͤnde, zu wiederholen iſt; noch ſpaͤ⸗ der lebte ter werden die Pflanzenreihen mit einem Haͤufelpflug be⸗ gun gt haͤufelt. Einige Nachhilfe in dieſen ſelbſt mit Jaͤten
dn, dſo und Handhacken iſt in den meiſten Faͤllen rathſam. M,
geackert.
tund ge Wo Boden und Klima dem Kohl zuſagen, der Acker bleibt es ſtark geduͤngt und an ſeiner Kultur nichts verſaͤumt wurde, at Suri, iſt der Ertrag pr. Acker mindeſtens 500— 600 Ctr.— zten gegen 100 Ctr. Heu. In guͤnſtigen Faͤllen kann der Ertrag es Wittet noch groͤßer werden.
eG. 190) Man baut vorzuͤglich zwei Abarten an, Strunk—⸗ z Fed ſo⸗ kraut und Kopfkraut, wovon jede ihre Vorzuͤge hat, Pfanzen letztere im Ganzen aber doch vorzuziehen ſeyn moͤchte.
cch ſeckn,(Der große oſtfrieslaͤndiſche Baumkohl.)
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ie Will man andere Gemuͤſearten, Krauskohl, Kun, Welſchkohl, Kohlrabi ꝛc. im Großen auf dem Felde
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