Teil eines Werkes 
1: Erste Abth. Ackerbau
Entstehung
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4 ein Sie wird von Mitte Aprils bis Anfang Auguſt's t mi 2 3 Schfl. pr. Acker breitwuͤrfig, gemeinſchaftlich mit

einer andern Frucht, ausgeſaͤet und eingeeggt, auch wo moͤglich noch gewalzt.

Auſtem, Durch alljaͤhrliches ſcharfes Eggen im Fruͤhjahre und ſchatfts Ueberduͤngen, abwechſelnd mit Jauche oder Stallmiſt und uich thier mit Gips, Ruß oder Aſche kann die Reinheit, die Dauer iht. und der Ertrag eines Esparſettefeldes ſehr vermehrt werden. In trockenen Jahren und unguͤnſtigen Lagen gibt ſie z der des jaͤhrlich nur einen Schnitt, und ſelbſt in beſſeren iſt nicht erreicht immer auf zwei vollſtaͤndige zu rechnen, daher man haͤu⸗ e, urd iſt fig gleich vom Anfang die Beſtimmung trifft, den zwei ganz vols ten Wuchs abhuͤten zu laſſen. Es darf jedoch ſolches äͤllg zu⸗ in den erſten beiden Jahren nicht geſchehen. Die Weide a wil jee, iſt ganz vorzuͤglich. 180 Ct.. Der erſte Schnitt liefert auf duͤrren unfruchtbaren ren nimmt Huͤgeln gegen 20 30 Ctr. Heu vom Acker, auf beſſe⸗

rem Boden 40 Ctr. und daruͤber. Der zweite iſt ſelbſt unter den guͤnſtigſten Umſtaͤnden um vieles geringer.

des Klet b An Saamen geben drei⸗ bis vierjaͤhrige Esparſette om Ackt felder 16 24 Schffl. vom Acker. nd in den Nach dem fuͤnften Jahre faͤngt, ohne beſondere Pflege, der Ertrag zu ſinken an; doch kann in guͤnſtigen Faͤllen nohryclis ein Esparſettefeld wohl funfzehn Jahre dauern. im tothen Das Heu von Esparſette uͤbertrifft jedes andere an he Gege Nahrhaftigkeit und Gedeihlichkeit, und laͤßt ſich viel dem, ſült leichter gewinnen, als das von Klee und Luzerne. vorbereite⸗ nict lehn c. Von der Kultur der krautartigen Futter⸗ pflanzen, des Spoͤrgels und des Buchweizens. die zum to ankraut der 291. Der Spoͤrgel Spergula arvensis, Knoͤte⸗ Spörgel. rrir it iſ rich, Gulinkor, Ackerſpark, iſt eine kleine ſaftige, ſo

ſchnellwuͤchſige Pflanze, daß ſie ſelbſt im noͤrdlichen Deutſch⸗

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