Teil eines Werkes 
1: Erste Abth. Ackerbau
Entstehung
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Buchweizen.

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land noch nach Roggen geſaͤet und in demſelben Herbſte Sie iſt dem Vieh uͤberaus an⸗ genehm und gedeihlich, und kommt, ſtrengen Thon aus⸗ genommen, auf jedem Boden, ſelbſt dem loſeſten Sand⸗ wenn derſelbe einigen Duͤnger bekommt, gibt aber freilich nur einen geringen Ertrag.

verfuͤttert werden kann.

boden,

292.

Milchfutter.

Futter angebaut zu werden,

fort,

Der Buchweizen iſt fuͤr trockene ſandige Gegenden eine eben ſo gute Futter⸗ als Getreidepflanze, ergiebiger als der Spoͤrgel, und eben ſo ſchnellwuͤchſig, nur empfindlicher gegen die Kaͤlte und kein ſo gutes Auch auf beſſerem Boden verdient er, als

weil er als Nachfrucht in

den Getreideſtoppeln den Erbſen vorzuziehen iſt.

(Die zu Futtergewaͤchſen anempfohlenen Aſterarten wuͤrden, wenn ſich idre Kultur lohnend zeigt, auch hier mit auf⸗

zufuͤhren ſeyn.

d. Von

der

Kultur

der Knollengewaͤchſe,

der Kartoffeln und Topinamburs.

293.

Die

Kartofſeln,

Solanum

tuberosum,

Erdaͤpfel, auch Erdtoffeln, Erdbirnen, Grundbirnen genannt,

ſind da ſie ged

s vorzuͤglichſte landwirthſchaftliche Gewaͤchs; e eihen in allen Klimaten, wenn nur Gerſte und Hafer noch zur Reife kommen, ſo wie in ſedem Boden,

denn

nur nicht im Toͤpferthon und im Sumpf; ſie leiden nicht ſehr von der Witterung, beduͤrfen nur einer kunſtloſen Kultur und geben einen Ertrag an Mohl, den ſelbſt die ergiebigſte Getreidefrucht nicht liefert.

Ein muͤrber, mehr loſer als bindiger, trockener, tief gruͤndiger Boden iſt ihnen am zutraͤglichen.

Sie erfordern vielen Duͤnger, und ihr Ertrag ſteht in einem gleichen Verhaͤltniſſe mit der Menge und Guͤte

deſſelben.

Sie geben zwar auf einem kraͤftigen Felde

nach einer andern geduͤngten Frucht, auch ohne friſchen

Duͤnger, einen ſehr lohnenden Ertrag, aber in den mei⸗

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