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dab 1.„. e„.
M bo iſt Dieſe Futterpffanze paßt mehr fuͤr die trockenen war⸗
7. men Gegenden der Schweiz und des ſuͤdlichen Deutſch—
güt, am lands, als fuͤr den Norden dieſes Landes.
den 0 8 7 ⸗*„po 4 und 288. Es gibt noch mehrere Kleearten, die vielleicht Andere
lbſt wenn 3 Kleearten.
hier und da auf Boden, der dem rothen Klee nicht zu— ſagt, mit Vortheil anzubauen waͤren; z. B. den Berg— klee, Trifolium montanum, auf trockenen Hoͤhen; den Baſtardklee, Tr. hybridum, auf naſſen, jedoch nicht ſum— pfigen Feldern, allein es fehlt zur Zeit noch an beſtimm— ten Erfahrungen hieruͤber.
de Kultar Etäe; m Onnde hinter ein⸗ engt/ zur
döut fir Hanfklee, Melilotus altissima, wohl nicht zum Anbau zu daht dauu empfehlen.) er Kultur... zen Kle 289. Die Luzerne, Medicago sativa, auch Mo⸗ Luzerne.
nats⸗ und ewiger Klee genannt, vertraͤgt einen den rothen 4 Klee toͤdtenden Grad von Hitze und Trockenheit; deßhalb Hnp) iſt ſie nicht nur fuͤr das ſuͤdliche Europa die wichtigſte andtinum, Futterpflanze, ſondern auch in den trockenen Sandebenen tnur eine des nordoͤſtlichen Deutſchlands, wenn es nur nicht zu r. Acker. kalt iſt, zu Maͤhefutter weit ſicherer als der rothe Klee. n weihen Sie waͤchſt auf keinem naſſen und ſehr bindigen then ſen. Boden; noch weniger auf einem flachgruͤndigen, ſondern carnatum, nur auf einem ſolchen, der bis zu einer großen Tiefe dom Vieh gleichartig iſt, waͤre er uͤbrigens auch ſandig und von ganz ſt geringer Guͤte; Duͤnger hilft ſchon nach. Am beßten ge— hat das deiht ſie jedoch auf einem trockenen, tiefen, muͤrben, hu— tt, voch moſen Boden, zumal wenn er etwas Kalk haͤlt. Die gibt, und Vorbereitung des Feldes zu ihr muß jedesmal mit großem folgeden Fleiß geſchehen, damit es moͤglichſt von allem Unkraut in zu der befreit werde; denn die anfangs nur ſpaͤrlich wachſende ah deſtn— Pflanze wird leicht von anderen neben ihr aufkommen⸗ n, Keh den unterdruͤckt; daher ihre Ausſaat im Gemiſch mit aüt zit rothem Klee nicht vortheilhaft.
Sie wird vom Anfang Mai's bis in den Auguſt,
) gid 20— 30 Pfund Saamen auf den Acker, breitwuͤrfig,
wie der rothe Klee, unter eine andere Frucht, am beßten


