Teil eines Werkes 
1: Erste Abth. Ackerbau
Entstehung
Einzelbild herunterladen

16

fuͤr ſich allein unter allen gewoͤhnlich in einer Landwirth⸗ ſchaft erzeugten Duͤngerarten die geringſte Nachhaltigkeit in ſeiner Wirkſamkeit zu beſitzen.

4.) Auswuͤrfe der Schweine. anälir 50. Dieſe ſind, wie die des Rindvieh's, aufgeloͤſt,

Shatese breiartig und mit ſehr waͤſſerigem Harn vermiſcht. Der Schweinemiſt aus den Staͤllen zerſetzt ſich nur ſehr langſam, und aͤußert daher auf dem Felde ſchwaͤchere Wirkung als die fruͤher genannten Duͤngerarten. Der von Maſtſchweinen gewonnene iſt jedoch etwas wirkſamer als der von gewoͤhnlich gefuͤtterten, weil in ihm die Ue

berreſte einer kraͤftigern Nahrung enthalten ſind.

2. 5.) Auswuͤrfe der Menſchen.

Nenſchliche 51. Unter allen thieriſchen Auswuͤrfen aͤußern dieſe,

Erkremente. wegen ihrer vorwaltenden animaliſchen Natur, den ſtaͤrk⸗ ſten Einfluß auf das Pflanzenwachsthum, ihre Wirkung geht aber ſchnell voruͤber.

Dieſes Duͤngermaterial verdient alle Beruͤckſichtigung, gewoͤhnlich wird aber davon in jeder Haushaltung nur ſo wenig geſammelt, daß bei dem Ackerbau ſelten darauf ge rechnet werden kann.

6.) Auswuͤrfe des Gefluͤgels. 52. Das Gefuuͤgel lebt groͤßtentheils von Inſekten und Koͤrnern, nur zum Theil von gruͤnen Pflanzen. Seine Auswuͤrfe ſind daher leicht zerſetzbar und befoͤrdern das Wachsthum der Pflanzen auf eine ſehr kraͤftige Weiſe, ihre Menge iſt aber in den meiſten Wirthſchaften noch geringer als die der menſchlichen Exkremente.

Auswürfe des G efl n⸗ gels.

6. Vegetabiliſche Körper. Pflanzen

und Pflan⸗ 53. Alle Pflanzen und Pfaanzentheile koͤnnen zu zentheile als Duͤnger verwendet werd den, und liefern, bei der geringen

Duͤnger

materal. M denge thieriſcher Duͤngermaterialien, dem Landwirth den

loſe ler! dingu beß

ſogle verſet Jerſet ſelbſt Datbe herri ſinͤ kraut Torf, deren kraut faͤlle