——j—ͤ
15
ſebſt ten. Deshalb zeigt er unter allen in der Wirthſchaft
eringen ſelbſt hervorgebrachten Duͤngerarten die groͤßte Wirk—
ſich al ſamkeit.
t raſch
A 48. Da die thieriſchen und der groͤßte Theil der Wirkſamkeit
eri 772 A... 3.. es Schaf⸗
Kerse vegetabiliſchen Beſtandtheile des Schafmiſtes ſich in einem d er Siha
aufloͤslichen Zuſtande befinden, iſt es natuͤrlich, daß ſeine
ntheils Wirkung als Duͤnger auf einmal zwar ſehr groß ſeyn
d w muͤſſe, aber nicht ſo lange anhalten koͤnne, als die des
er gar Rindviehmiſtes. Doch iſt ſeine Wirkſamkeit keineswegs
f dem ſo vergaͤnglich, wie von vielen geglaubt wird, und deren
ferden Dauer ſehr abhaͤngig von der Beſchaffenheit des Bodens,
Streu auf dem er angewendet wird, ſo wie von der Fuͤtterung
veinen der Thiere.
Rind⸗(Auf Thonboden iſt die Wirkung des Schafmiſtes ungleich
rkſam nachhaltiger als auf Sandboden, je loſer zumal dieſer
er ihm wird. Je kraͤftiger die Schafe gefuͤttert werden, deſto kraͤf⸗
ninder tiger und nachhaltiger wirkt ihr Miſt.)
h und
ur al⸗ 3.) Auswuͤrfe der Pferde, Eſel und
Iahre Maulthiere.
he im 49. Dieſe Auswuͤrfe beſtehen aus Kugeln, die einen Answürfe
minder feſten Zuſammenhang als die der Schafe haben, der Pferde mehr Feuchtigkeit in ſich enthalten und ſpeeifiſch leichter
n. ſind. Der Harn der genannten Thiere unterſcheidet ſich
von dem anderer ſowohl durch ſeine truͤbe roͤthliche Farbe,
8 als durch ſeinen eigenthuͤmlichen Geruch. er den Ihres groͤßern Zuſammenhangs wegen laſſen ſich die ich die Auswuͤrfe der Pferde ꝛc. nicht ſo leicht mit Streu miſchen, wie die des Rindvieh's, werden ſie aber mit einer maͤßi— b fur gen Menge von Streu den Bedingungen der Gaͤhrung findet ausgeſetzt, ſo geht dieſe ſehr raſch und mit Entwickelung roͤbern vieler Waͤrme vor ſich. Der auf dieſe Weiſe gewonnene 1 16 Miſt zeigt ſich ſehr wirkſam zur Befoͤrderung des Pflan⸗ lanzen zenwachsthums, und zwar um ſo wirkſamer, je ſtaͤrker
die Pferde mit Koͤrnern gefuͤttert werden; aber er ſcheint
n Saͤf⸗
—————.—————— ———————————


