Verſchieden⸗ heit des Rindvieh⸗ miſtes.
Auswürfe der Schafe und Ziegen.
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Sie geben, ſowohl in feſter, als fluͤſſiger Form, ſelbſt wenn ſie von Maſtthieren kommen, nur einen geringen ammoniakaliſchen Geruch von ſich, und gehen, fuͤr ſich al— lein den Bedingungen der Gaͤhrung uͤberlaſſen, nicht raſch in Faͤulniß uͤber, weswegen dabei nur eine ſehr geringe Erwaͤrmung zu bemerken iſt.
46. Wenn das Rindvieh im Winter groͤßtentheils mit Stroh gefuͤttert wird, dann iſt ſein Duͤnger von un— gleich geringerem Werthe, als wenn es Heu oder gar Koͤrner erhaͤlt. Immer zeigt jedoch derſelbe auf dem Acker eine minder raſche Wirkung als der von Pferden und Schafen, weil in dieſem gewoͤhnlich weniger Streu enthalten iſt. Nur der im Sommer von den Schweinen gewonnene iſt von noch geringerer Wirkung als der Rind— viehmiſt. Daß ſich dafuͤr dieſer mehrere Jahre wirkſam zeigt, als der von Pferden und Schafen, iſt bloß der ihm in der Regel beigemengten groͤßeren Menge von minder leicht aufloͤslichen vegetabiliſchen Subſtanzen(Stroh und anderen Streumaterialien) zuzuſchreiben, da dieſe nur all— maͤhlig verfaulen, und erſt im zweiten oder dritten Jahre den Pflanzen Nahrung geben, waͤhrend das Thieriſche im Duͤnger faſt immer im erſten Jahre verzehrt wird.
2.) Auswuͤrfe der Schafe und Ziegen.
47. Der Miſt von dieſen Thieren geht in keine mit großer Erwaͤrmung verbundene Gaͤhrung uͤber; denn es fehlen ihm ſowohl die Pflanzentheile, die unter den Bedingungen der Gaͤhrung ſich erwaͤrmen, als auch die dazu noͤthige Feuchtigkeit und Lockerheit.
Die Auswuͤrfe dieſer Thiere laſſen ſich naͤmlich nur ſchwer und unvollkommen mit Streu mengen; es befindet ſich daher immer nur eine geringe Menge von groͤbern Pflanzentheilen im Schafmiſt; er beſteht faſt nur aus den fein zertheilten Ueberreſten der genoſſenen Pflanzen und den zu ihrer Aufloͤſung beigemiſchten thieriſchen Saͤf⸗
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