Teil eines Werkes 
1: Erste Abth. Ackerbau
Entstehung
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4ℳ Ver⸗ Pflanzenkoͤrper dazu gerechnet werden, die keiner andern, oder beſſern Verwendung faͤhig ſind. Lehre, Die meiſten thieriſchen Subſtanzen haben fuͤr den Hiede⸗ Menſchen einen ſo großen Werth, daß er ſie ſorgfaͤltig Gigſte zu Rathe haͤlt, und auf jede andere Weiſe hoͤher benutzt, düten als zu Duͤnger. Nur die thieriſchen Auswuͤrfe haben uͤſſe, keinen andern Werth als den, ein Duͤngermaterial abzu irths geben, und da ſie zugleich in ſehr großer Menge zu ha ben ſind, ſo eignen ſie ſich vorzuͤglich dazu. del 1 Sie beſtehen aus einem Gemenge von den Ueber⸗ bleibſeln der genoſſenen Nahrung und Getraͤnke mit den zur Aufloͤſung derſelben beigemiſchten thieriſchen Saͤften und den verbrauchten, in dem Darmkanal abgeſetzten den Stoffen des animaliſchen Koͤrpers. den 43. Die Auswuͤrfe der pflanzenfreſſenden Thiere Auswürfe wirken als Duͤnger bei weitem nicht ſo kraͤftig als die een⸗ rer zer fleiſchverzehrenden, weil ſie weniger animaliſche Stoffe Thiere. nthalten; ſie ſind aber auch noch unter ſich ſelbſt ver the ſchieden nach der Natur der Thiere, und wieder bei den er⸗ ſelben Thieren nach der Natur der genoſſenen Nahrung. mie(Je reichlicher und beſſer die Thiere genaͤhrt werden, deſto kraͤftiger iſt ihr Duͤnger. Koͤrner freſſende oder auf der Maſt ſtehende liefern daher wirkſameren Duͤnger als an⸗ dere.) 44. Die Auswuͤrfe des Rindvieh's machen in Mengenver er den meiſten Wirthſchaften den groͤßten Beſtandtheil des ſitn der Duͤngers aus. Der Menge nach folgen hierauf in der ticeiſhen Regel die Auswuͤrfe der Schafe, Pferde, Schwei⸗ Auswürfe. ne, Menſchen und endlich die des Gefluͤgels. fe. 1. Auswuͤrfe des Rindvieh's. per, 45. Dieſelben ſind immer breiartig und ſehr waͤſſe⸗ Auswürfe den rig; deshalb vor allen geeignet, ſich mit einer großen des Niud t als Menge von Streu zu verbinden, wodurch ihre eigne Zer ihe en in ſetzung aufgehalten, die der Streu aber befoͤrdert wird.

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