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11 38. Die anorganiſchen Subſtanzen, die als Duͤnger Anorgani⸗ 1 gebraucht werden, Schwefel, Phosphor, Kalk, ſihe ule Alkalien und mehrere Salze, befoͤrdern das Pflan⸗ als Dunger zenwachsthum ungleich weniger, und zwar wohl mehr da— raach durch, daß ſie die Aufloͤſung der organiſchen befoͤrdern, ung⸗ als wie durch unmittelbare Ernaͤhrung der Pflanzen, ob man gleich aus dem Umſtande, daß ſie bei der Analyſe emeinen der organiſchen Koͤrper darin angetroffen werden, und ſicht- alſo zu ihren weſentlichen Beſtandtheilen mit gehoͤren, naͤhtung ſchließen will, daß ſie auch an ſich naͤhrend ſeyn muͤßten. 39. Von den zwei Hauptklaſſen der organiſchen Verbreitung 3 Duͤm⸗ Koͤrper, den Thieren und Pflanzen, ſind erſtere, im Ver⸗ gin nhrper bſtanzen haͤltniß zu den letzteren, nur ſparſam uͤber die Erde ver- auf der ſie im breitet, auch werden ſie groͤßtentheils nach ihrem Tode Eide ſolches von anderen Thieren aufgezehrt und nur ein geringer andern Theil derſelben kommt den Pflanzen als Nahrung un— dorm im mittelbar zu gute. ls Duͤn⸗ Die Pflanzen dagegen bedecken die Oberflaͤche der Erde, und gewaͤhren nicht nur dem groͤßten Theile der gſtigte Thiere, ſondern auch ſich ſelbſt die erforderliche Nahrung, c, wel indem das folgende Geſchlecht die Ueberreſte des erſtern ebende aufnimmt. he orga⸗ Die pflanzennaͤhrende Materie, die man im Humus ſelbige antrifft, oder die man den Aeckern zufuͤhrt, beſteht daher genigen, groͤßtentheils aus vegetabiliſchen Stoffen, denen nur ein beſtehen, geringer Antheil animaliſcher beigemengt iſt. kommen 40. Welche Mittel dem Landwirth zu Gebote ſte- Wichtigkeit ich, wail hen, die Maſſe der pflanzennaͤhrenden Materie im Boden dee h den ſind, zu vermehren, und welchen Werth die dazu benutzten dungenden eu geſtal Subſtanzen gegenſeitig fuͤr die Ernaͤhrung der Pflanzen fi den — 4 Ur⸗ haben, dann welche Veraͤnderung die todte organiſche Ma⸗ Landwirrd. l, wenn terie zuvor erleiden muß, ehe ſie als Nahrung fuͤr die en daher Pflanzen betrachtet werden kann, ſind die wichtigſten Un⸗ noch füͤt terſuchungen, nicht nur dieſes Abſchnitts, ſondern der
Landwirthſchaft uͤberhaupt; denn da der Ertrag der Felder


