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Moͤglichkeit, durch Umaͤnderung der phyſiſchen Beſchaffen⸗ heit des Bodens die den Pflanzen zuſtroͤmende Menge von Waſſer, Waͤrme, Luft und Licht einigermaßen abzu⸗ aͤndern.
28. Es gibt zweierlei Mittel, die phyſiſche Beſchaf⸗ fenheit des Bodens umzuaͤndern: chemiſche und me⸗ chaniſche.
Chemiſche Chemiſche Mittel ſind die Beſtandtheile des Anitstrhen Bodens ſelbſt: Sand, Thon, Kalk und Humus, der phyſi- oder halbzerſetzte organiſche Subſtanzen(Miſt ꝛc.). Sie Weit edee veraͤndern die Kohaͤſion, die waſſerhaltende Kraft und die des Bodens. Erwaͤrmungsfaͤhigkeit des Bodens. Mechaniſche Mechaniſche Mittel ſind die Wendung, Locke⸗ Mittet. rung und verſchiedenartige Bildung der Oberflaͤche des Bodens, wodurch der dem Wachsthum der Pflanzen nach⸗ theilige Zuſammenhang ſeiner Beſtandtheile aufgehoben, ſein ſchnelleres oder langſameres Erwaͤrmen befoͤrdert und das Abfließen und Verdunſten des Waſſers beſchleunigt wird. Wenſäſtdenf 29. Die Pflanzen ſind verſchiedener Natur, einige Pfaanzen, verlangen Feuchtigkeit, andere koͤnnen Trockenheit vertra— genz einige fordern mehr, andere weniger Waͤrme; einige gedeihen nur in einem humusreichen Boden, andere nehe men mit einem aͤrmeren vorlieb; einige kommen nur im Sand-, andere nur im Thon-, viele nur im Kalkboden gut fort. Sollen daher beſtimmte Pflanzen in einem beſtimmten Boden kultivirt werden, ſo muͤſſen die chemi— ſche Miſchung und die phyſiſche Beſchaffenheit des Bo— dens der Natur der Pflanzen gleich angemeſſen ſeyn. znermnauns 30. Nicht immer entſpricht die Miſchung und Be— DBoden feh⸗ ſchaffenheit des Bodens der Natur derjenigen landwirth⸗ lenden Be⸗ ſchaftlichen Gewaͤchſe, die auf ihm gebaut werden ſollen, andtheile, und dann gilt es, einen Verſuch mit der Verbeſſerung dieſes Fehlers durch die Beimengung der ihm mangeln⸗
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den Beſtandtheile zu unternehmen; ſ. 9. 15.
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