Teil eines Werkes 
1: Erste Abth. Ackerbau
Entstehung
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23. Das Wachsthum der Pflanzen wird in einem Bedingun gegebenen Boden um ſo lebhafter vor ſich gehen, als ſie zaueneenan⸗ in demſelben eine groͤßere Menge von Nahrung antreffen, zenwachs⸗ und Waſſer, Waͤrme, Luft und Licht in einem ſchicklichen Verhaͤltniſſe auf ſie einwirken.

24. Die Nahrung, oder, wenn man dieſen Aus⸗ Pfanzen, druck lieber will, die Befoͤrderungsmittel ihres Wachs⸗gannie gör⸗ thums, welche die Pflanzen im Boden finden muͤſſen, be⸗ ver. ſtehen groͤßtentheils aus organiſchen Koͤrpern, die entwe der ſchon an und fuͤr ſich im Waſſer aufloͤslich und des⸗ halb wahrſcheinlich ſogleich naͤhrend ſind, oder erſt durch die Faͤulniß in dieſen Zuſtand verſetzt werden.

25. Außer dieſen ſind aber auch noch mehrere an⸗Anorganiſche

8,. 1 Beförde⸗ organiſche Stoffe hierher zu zaͤhlen, die nach den bishe runomttet ſich, mit rigen Wahrnehmungen ebenfalls, theils Faͤulniß beſördornd, de dienan⸗ .. wachsthums. aus den theils auch wohl durch andere Wechſelwirkungen auf das Lchorn

Wachsthum der Pflanzen einwirken. Dahin gehoͤren: Schwefel, ſchwefel-, ſalpeter⸗ und ſalzſaure Salze, Kalk, Alkalien tc.

26. Die Pflanzen erhalten genuͤgende und jaͤhrlich Erſaß der ſich mehrende Nahrung, wenn ihre abſterbenden Theile den zonden im Boden bleiben und auf keine Weiſe weggefuͤhrt wer- Pfanzen⸗ den. Geſchieht letzteres, ſo muß ihnen das Entzogene naztunge durch duͤngende Stoffe, die man in den Boden bringt, erſetzt werden. Außerdem erhalten ſie auch noch duͤngende Subſtanzen durch Ueberſchwemmungen.

27. Waſſer, Waͤrme, Luft und Licht werden Mittel, die

.. Einwirkun⸗ von außen gegeben, und es liegt nicht in der Macht des Einwam

Menſchen, ſie zu mehren oder zu mindern. Weil aber Waſſer, von der Miſchung und von der Lockerheit oder Feſtigkeit ärun⸗ des Bodens das laͤngere oder kuͤrzere Verweilen des Waſ⸗Licht auf den ſers in demſelben und davon ſeine ſchnellere und groͤßere, Padeaunc oder ſeine langſamere und geringere Erwaͤrmungsfaͤhigkeit, modißeiren. ſo wie auch die ſtaͤrkere oder mindere Einwirkung der

d, lehren. 1,.; , lch Luft und des Lichts abhaͤngig ſind; ſo liegt hierin die