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und Thieren abgibt, ſo kann ſie, ohne eine genaue Kennt⸗ niß von der Natur der Pflanzen und Thiere, oder der lebenden Koͤrper uͤberhaupt, nicht mit Erfolg betrieben werden.
4. Es iſt demnach vor allem noͤthig, die Bedingun⸗ gen zu kennen, unter denen es moͤglich iſt, daß das Le⸗ ben der Pflanzen und Thiere fortbeſtehe.
5. Die wichtigſte dieſer Bedingungen iſt eine ihnen zuſagende Nahrung, und der Landwirth muß daher vor⸗ nehmlich dahin ſtreben, ihnen eine ſolche zu verſchaffen.
6. Wenn Thiere und Pflanzen ein ſchnelles und zugleich großes Wachsthum aͤußern, d. h. in einem gege⸗ benen Zeitraume viel organiſche Maſſe hervorbringen ſollen, ſo muß fuͤr ihre reichliche und zweckmaͤßige Ernaͤh— rung geſorgt werden, ſonſt bleiben ſie klein und duͤrftig.
7. Viele und große Thiere ſind daher nur in den Gegenden denkbar, wo die Natur reichlich fuͤr ihre Er⸗ naͤhrung geſorgt hat. Da nun die meiſten vierfuͤßigen Thiere nur von Pflanzen leben, findet man dieſelben von Natur auch nur da von ausgezeichneter Groͤße und in Menge verbreitet, wo ausgedehnte, pflanzenreiche Weiden ihre Erhaltung und Vermehrung beguͤnſtigen. So muß in der Haushaltung des Menſchen die Kultur der Wei— den, Wieſen und Futterkraͤuter erſt die Unterhaltung ſei— ner Hausthiere begruͤnden, ehe auf deren Vermehrung, Vergroͤßerung und beſſere Benutzung zu denken iſt.
— III.
Abtheilung und Ueberſicht der Lehre von der Landwirthſchaft.
8. Die Lehre von der Landwirthſchaft zerfaͤllt in die Lehre von der Kultur der Pflanzen(Ackerbau) und in die von der Kultur der Thiere(Viehzucht).
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