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IX . jeſen Erfolgs der verſchiedenen Duͤngungen, der Ver⸗ aͤnderungen, welche dieſe im Boden erleiden ꝛc. ſo orte genau damit harmoniren, wie eine jede ruhige, be⸗ erk⸗ 1 ſonnene, ohne vorgefaßte Meinung unternommene aft⸗ V Beobachtung zeigt. Hiermit will ich jedoch keines⸗ de weges die Behauptung aufſtellen, daß neuere Er— ſind, klaͤrungen uͤber die Ernaͤhrung der Pflanzen nicht ehe. richtiger ſeyn koͤnnten, und freudig werde ich mich Na⸗ zu einer jeden andern bekennen, wenn ſie feſt be— die gruͤndet iſt, und mich vollkommen uͤberzeugt. In die der jetzt daruͤber noch herrſchenden Ungewißheit, bei yßen dem ewigen Schwanken der Anſichten, halte ich es, 4), als Lehrer der Landwirthſchaft, am gerathenſten, Auf. nur die wirklichen Erſcheinungen und Erfolge an— gers zugeben, ihr Wie aber, ſo weit es nur moͤglich iſt, dieß ganz aus der Acht zu laſſen. Daher iſt auch im icht: f vorliegenden Buche gar nichts uͤber die Pflanzen⸗ icht, ernaͤhrung geſagt worden, was zu deren Erklaͤr— bin ung dienen ſoll; indeſſen war es, der Kuͤrze we⸗ inen gen, nicht moͤglich, die Woͤrter:„Nahrung weil b der Pflanzen, Pflanzennahrung' des V ganz zu vermeiden. Der Landwirth betrachtet den
Duͤnger als ſolche, und muß ihn als ſolche betrach— ten, weil er mit ihm bei ſeinen Pflanzen daſſelbe
wbi und zwar eben ſo ſicher, auf eben ſo genau zu be— der rechnende Weiſe bewirkt, was er durch Futter bei ahre ſeinem Vieh zu Wege bringt. Dieß beweiſtt die ngen Erfahrung taͤglich. Wie aber der Duͤnger wirke, 7. darum braucht ſich der Landwirth, als ſolcher, nicht 4 zu bekuͤmmern. Moͤge er nun wirklich von den der 4 Pflanzen verzehrt werden, oder nur durch einen gal— das vaniſchen oder andern Reiz im Boden, oder gar deu⸗ nur durch Schwaͤngerung der Atmoſphaͤre mit Gas⸗ ein⸗ arten(woher aber dann, bei der ewigen Bewegung d. der Luft, die beſchraͤnkte Wirkung des Duͤngers auf
den. das Stuͤck Land, ja die einzelne Pflanze, velchen
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