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ich es im Durchſchnitt doch nicht annehmen, und der Ertrag von 60 Buſhel vom Acker iſt zwar nichts ganz außerordentliches, aber doch über das gewöhn⸗ liche, was man auch durch die beſte Kultur dem Bo⸗
den abgewinnen kann.
Ein Land überdem, welches noch ſo vielen wüſten dder ſchlecht benutzten Flächenraum, wie England, hat; wo man neben dem eal der höchſten Kultur noch eine elende, ärmliche Beſtellung in weit größerer Maaße ſiehet, wo die ſtatiſtiſchen und politiſchen Verhältniſſe noch eine große Abänderung erhalten müſſen, ehe die viel weitere Ausdehnung der vollkom⸗ menen Kultur nur möglich wird— muß ſich, meines Erachtens, auf eine andere Weiſe helfen, um ſich ſeine nöthige Produktion zu ſichern. Es kann und muß ſeinen Ackerbau noch extenſiv vornehmen: kann es intenſiv zugleich geſchehen, deſto beſſer! Der Verfaſſer ſagt: zu beyden fehlt das Kapital und die arbeikenden Hände.— Aber wo Aufbrüche von wü⸗ ſten aber guten Landes, oder zum Getreidebau gut gelegener Yenger zu machen ſind, da laſſe man ſo viel altes Getreideland beſaamt wieder zu Graſe und zur Viehweide liegen, als man aufgebrochen hat, und ſo wird auch die dem Engländer eben ſo noth⸗ wendige und ebenfalls ſchon mangelnde Erzeugung khieriſcher Lebensmittel geſichert ſeyn. Tan hat in einigen Gegenden Englands eine Art von Koppel⸗ wirthſchaft, beſonders in Yorckſhire. Aber ſie iſt ſelten und irrequlär, und über das gerechte Verhältniß Nachtr. zu Bell's Verſ. I. Th.


