Teil eines Werkes 
Ergänzungsband (1804) Albrecht Thaer's rhapsodische Bemerkungen zu B. Bell's Abhandlungen über den Ackerbau
Entstehung
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ger Generationen für ſich zu Sfene um ihren ge⸗ Henürnien Mangel zu decken.

Man ſagt vielleicht, daß die Arbeiter ſich ver⸗ mehren würden, wenn man ihnen mehr Arbeit ver⸗ ſchaffen könnte. Aber wenn das Capital nicht ver⸗ mehrt iſt, ſo wird nicht mehr Nachfrage nach ihnen ſeyn, die Ackerfläche mag ſich vergrößert oder ver⸗ ringert haben. Der einzige Unterſchied beſtehet dar⸗ in, daß mehr Land auf eine ſchlechtere Weiſe be⸗ ſtellt wird.

So ſehr ich mit unſerm Verſaſſer und Michell

darin übereinſtimme, daß in jedem kultivirten, bevöl⸗ kerten und in Anſehung der Landwirthſchaftlichen Verhältniſſe wohl geordneten Staate, der intenſive Ackerbau vor dem extenſiven den Vorzug habe, dem allgemeinen Beſten ſowohl als dem Einzelnen vor⸗ theilhafter ſey, ſo geht erſterer in ſeinen Berechnungen

doch zu weit, und ich kann ihm darin nicht beypflichten.

Der höhere Ertrag eines vollkommenen kultivirten Bodens geht zwar weit über die gewöhnlichen Be⸗

griffe, und daß bey der vollkommenen Kultur, die

der Engländer und auch der Deutſche an einigen Orten kennet, das Doppelte von dem, was er bey der ge⸗ wöhnlichen mittelmäßigen Beſtellung giebt, im Durth⸗ ſchnitt von gleichem Boden geerndtet werde, iſt meine vollkommenſte Ueberzeugung. Auch kann ein ſo kom⸗ plet behandeltes Feld, außer Hagelſchlag, kaum ein Unglück treffen und keine Art von Witterung ſeinen Ertrag bekrächtlich herunterſetzen. Aber höher tndcht⸗