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ſige Quantikät von Produkten auf euren Märkten ſehen. Der arme Landwirth bleibt immer ein ſchlech⸗ ter Wirth. Denn ein guter, ein verbeſſernder Wirth muß mehr Geld anlegen, als er in demſelben Jahre wieder heraus bekommt. Er darf nicht auf augen⸗ blickliche Wiederkehr des Capitals, ſondern nur auf reichliche Zinſen Rechnung machen. Glaubt ihr viel⸗ leicht es könne, es dürfe niemand ein größeres Ca⸗ pital mit Vortheil in den Ackerbau verwenden?— Nun ſo dürft ihr auch nicht über Theurung der Prei⸗ ſe, über Seltenheit der Lebensmittel klagen. Denn ſo waren ſie noch nicht theuer genug, um ſie mit Vortheil zu produriren. Aber das iſt falſch!— Mit Verſtand und Gelde, und nach Hinwegräu⸗ mung der ärgſten Hinderniſſe, läßt ſich zu wohlfei⸗ lern Preiſen und doch mit größerem Vortheil mehr produriren. Die Quantität der Produkte, die über den nothwendigen Bedarf vorhanden iſt, macht aber allein den wohlfeilern Preis derſelben.
Das Capital, was zur Betreibung des Acker⸗ baues verwandt wird, muß in dem Verhältniſſe ſich, vermehren, wie die Bevölkerung, und folglich die Bedürfniſſe des Staats zunehmen. Denn die Pro⸗ duction muß um ſo viel vergrößert werden, und
dies geht ohne Vergrößerung des Capitals nicht an.
Um gewiſſer Leſer willen, bey denen ich Staats⸗ wirthſchaftliche Begriffe nicht vorausſetzen kann, muß ich ſagen, daß Kapital und arbeitende Kräfte hier
gewiſſermaaßen gleichbedeutend ſind. Wenn ein


