Teil eines Werkes 
Ergänzungsband (1804) Albrecht Thaer's rhapsodische Bemerkungen zu B. Bell's Abhandlungen über den Ackerbau
Entstehung
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zu bewirken, vor allem darauf an, daß ſich ein möglichſt großes Capital in den Händen der acker⸗ bautreibenden Claſſe nicht nur befinde, ſondern daß dieſe auch veranlaßt werde, es im Ackerbau anzu⸗ legen. Letzteres wird nicht anders geſchehen, als wenn der Landwirth keine vortheilhaftere Art es zu benutzen findet, d. h. wenn der Ackerbau ihm vor⸗ theilhafter iſt, als jeder andre Gebrauch, den er da⸗ von machen, als jedes andre Gewerbe, welches er mit dieſem Capital betreiben könnte.

Man weiß kaum, ob man über die dumme Ein⸗ falt lachen, oder über die böſe Einfalt ſich ärgern ſoll, wenn man von vielen Leuten, ſogar Schriftſtel⸗ lern, beſonders denen, die in gewiſſen öffentlichen Blättern ſo gern ihren Senf zu Markte bringen, unter die Urſachen der höheren Kornpreiſe noch im⸗ mer die größere Wohlhabenheit des Landmannes als Haupturſach derſelben aufgeführt findet. Wenn es mit dieſer Wohlhabenheit wirklich richtig iſt, wenn es etwas mehr bedeutet, als daß er ſeiner jämmer⸗ lichen Armuth jetzt minder unterliegt, wenn er dadurch in den Stand geſetzt iſt, einen Vorſchuß zu machen, der erſt nach drey oder vier Jahren mit billigen Zin⸗ ſen wieder herauskömmt; ſo gebt ihm nur durch Wegräumung der unüberwindlichſten Hinderniſſe Ge⸗ legenheit und Ausſicht, ſein Capital vortheilhafter in ſeinem Gewerbe zu verwenden, als es auf land⸗ übliche Zinſen zu legen, und ihr werdet bald eine für die vermehrte Bevölkerung zureichende, überflüſ⸗