ttem
Nleh⸗ Lirhh ahte gen⸗ ülf jel⸗ 9
1 :
— 27—
Menſch, der jährlich hundert Thaler verdienen kann, ſeine Arbeit auf ſeinen eigenen Ackerbau verwendet, ſo iſt es eben das, als wenn er ſie für einen andern thäte, und 100 Rthlr. für ſeine Arbeit bezahlt er⸗ hielte. Genug, die Arbeit dieſes Menſchen iſt 100 Rthlr. Werth, und er konnte allenthalben ſoviel da⸗ für erhalten, wenn er ſeine Zeit und ſeine Kräfte ei⸗
nem andern widmen wollte.
Wenn alſo das auf den Ackerbau verwandte Ka⸗ pital vor hundert Jahren groß genug war, der Land⸗ wirth mehreren Geldes zur Produktion der Bedürf⸗ niſſe damals nicht bedurfte, ſo iſt es nun, nachdem obendrein der Aufwand um ein drittel oder— wie gewiß in England der Fall iſt— um die Hälfte zu⸗ genommen hat, nicht mehr hinreichend. Es iſt ſelbſt nicht genug, daß das Betriebs⸗Capital des Acker⸗ baues ſich nur in demſelben Verhältniſſe mit der Quan⸗ tität und Qualität der Bedürfniſſe vermehre. Jenes muß ſtärker ſteigen, beſonders wenn ſich der Flächen⸗ Inhalt des Ackers nicht vermehrt. Denn um von ei⸗ nem Morgen zehn Scheffel zu gewinnen, wird ein ge⸗ ringerer Aufwand erfordert, als um zwanzig Schef⸗ fel davon zu erndten. Oder vielmehr: die erſten zehn Scheffel erfordern mehrentheils weniger Aufwand, als die zweiten zehn Scheffel, die ich mehr davon er⸗ halten will. Die erſten erfolgen mehr von Grund und Boden, die zweyten mehr von der Arbeit. Es ver⸗ hält ſich damit wie bey gröberen und verfeinerten Fabrikwaaren. Am Werthe der erſtern hat das


