Teil eines Werkes 
Bd. 2 : Abth. 1 (1801) Einleitung zur Kenntniß der englischen Landwirthschaft und ihrer neueren practischen und theoretischen Fortschritte
Entstehung
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Zu Erdtoffeln wird der Miſt nicht unter⸗ 9 gepflugt, ſondern wenn das Land voͤllig zubereitet Miſt un iſt, zieht man mit dem Pfluge die Fahren, wo werden die Erdtoffeln ſtehen ſollen, drey Fuß aus einander, wotein i faͤhrt ſehr verrotteten Miſt, in dem ſich alſo kein Alaih yf Unkrautſaame mehr befindet, der aufgehen koͤnnte, Stllln darauf, ſpreitet dieſen dick vom Wagen in die duß bon Fahren, legt die in ganz kleine Stuͤcke zu drey Fuß weit bis vier Augen geſchnittenen Erdtoffeln einzeln, und Nihen ſechs Zoll aus einander, auf den Miſt, und pfluͤgt als es! von beiden Seiten die Fahren zu, damit die Erd⸗ en und

toffeln gehoͤrig mit lockerer Erde bedeckt werden. So oft, wie es das dazwiſchen wachſende Unkraut

nothwendig macht,(gewoͤhnlich dreymal) werden die

die Erdtoffeln mit dem Pfluge gereinigt, indem Voden,

man zwiſchen den Reihen hinauf pfluͤgt, wo man leßten Pf

denn das erſtemal zu den Pflanzen, das zweyte⸗ der Vuſe

mal vondenſelben, und das drittemal wieder zu zu viel?

ihnen die Erde wirft. Im Herbſt ſchlaͤgt man wol nur

das Kolter aus dem Pfluge, und pfluͤgt ſo mit betrieben.

der bloßen Schaar die Erdtoffeln aus, die man Vintertur

dann leicht kann aufleſen laſſen, indeſſen man bey des Jun der Erdtoffelkultur, die in einigen Provinzen von deiten ge England ſehr im Großen betrieben wird, durch ſon geſ

dieſes Reinigen und Herausbringen, vermittelſt Naacht,

eines Pfluges, ein anſehnliches Tagelohn er⸗ dic aufge

ſpart. wetd

de Vlätt

Zu