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werden kann, und das noͤthige Capital. In 6 bis 7 Jahren hoffe ich einen Wirth dafuͤr zu finden, der das darauf verwandte Capital mit 6 p. C. verzinſet, die gewoͤhnlichen Laſten traͤgt, den Hofedienſt aber bezahlt und jaͤhrlich etliche hundert Reichsthaler davon eruͤbri⸗ get. Denn nun wird der Acker in der Kraft und Ord⸗ nung ſeyn, daß er alles, was ferner darauf verwandt wird, in demſelben Jahre wieder bezahlet. Er ſoll in ſeiner ferneren Cultur dem beſten Gutsacker nichts nachgeben.— Die dem Ganzen vortheilhafteſte Groͤße der Wirthſchaften wuͤrde ſich von ſelbſt finden, wenn man jedem die Freiheit ließe, zu theilen und zuſammen⸗ zuziehen, wie es ihm am vortheilhafteſten ſcheint.
Der Boden in Brabant iſt ſeiner Grundbeſchaf⸗ fenheit nach zum Theil ſchlecht. Nur die reichen Kloͤ⸗ ſter ſetzten ihn nach und nach mit großem Aufwande in Cultur, und uͤbergaben ihn dann fleiſſigen Wirthen, die ihn nun darin erhielten.
Die Baſis der hohen Cultur daſelbſt iſt die ſtarke Duͤngung. Dieſe erfolgt nur in wenigen Diſtrikten von den Wieſen oder Weiden, ſondern in den ſandigern Ge⸗ genden vom Spergel⸗ und in den lehmigern vom Klee⸗ bau; in beyden vom ſtarken Ruͤben⸗, Moͤhren⸗, Kohl⸗ und Kartoffelbau; und dann durch die Emſigkeit, wo⸗ mit dieſe Leute den Abtrittsduͤnger, die Aſche und an⸗ dere Abfaͤlle aus den niederlaͤndiſchen und hollaͤndiſchen Staͤdten, ſogar aus Calais, in Karren und zu Schiffe holen.
Der Spergel wird mehrentheils nur in die Stop⸗ pel der Winterung geſaͤet und im Herbſte abgeweidet,
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