— 56—
moͤglichen— aber ſeltenen— Falle, daß ſie misrathen, ſo darf man freylich mit dem Unterpfluͤgen nicht ſaͤumen, nachdem man ſie vielleicht vom Vieh hat abfreſſen laſ⸗ ſen, und ſo wird der Duͤnger, den ſie geben, mit der verlornen Saat immer wohlfeil erkauft ſeyn. Deshalb wuͤrde ich Erbſen, Wicken, Pferdebohnen, nach Be⸗ ſchaffenheit des Landes, auf ganz loſem Boden Buch⸗ weitzen, dem Dreeſchhafer, nach meiner jetzigen Ueber⸗ zeugung, immer vorziehen.
Nach demſelben muß 2) Winterung ohne Zweifel folgen.
Will man nun ferner dem Geſetze der Fruchtfolge nachgehen, ſo kommt 3) entweder Klee oder ein an⸗ deres Futterkraut, oder es folgen behackte Braachfruͤch⸗ te, je nachdem die Zahl der Schlaͤge iſt. Klee duͤrfte nur in dem Falle unter die Winterung geſaͤet werden, daß die Erbſenſtoppel ſehr queckenrein war, und daß das Land bey flacher Pflugart ſich daran nicht ausge⸗ tragen hat. Sonſt muß man zum Theil gruͤn zu maͤhende Wicken oder Spoͤrgel nehmen, wobey das Land wenigſtens drey Fahren erhaͤlt, und gereinigt wird.
Werden Braachfruͤchte genommen, ſo duͤrfen ſie nicht von einer Art ſeyn, wegen der Beſchwerlichkeit der Erndte. Und es muß dazu geduͤngt werden. Des⸗ halb wird der Duͤnger den Erbſen nur ſehr ſparlich gegeben, und ſo lange es dennoch an voͤlliger Ausduͤn⸗ gung dieſes Schlages fehlte, darf er nicht ganz damit beſtellet werden, ſondern man darf nur Wicken zum Abweiden ſaͤen, oder muß den ungeduͤngten Theil braachpfluͤgen.
Kart bey! Erfa gend ſehen in 2 auf hack gem Ihr ter the for der gur
rung muf
Zal jetz ſcha verr hall Bel ſchl zur jede geb


