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Die Einwendungen gegen den ausgedehnteren Kartoffeln⸗ und Wurzelgewaͤchsbau ſind groͤßtentheils bey dem Gebrauche zweckmaͤßiger Inſtrumente durch die Erfahrung gehoben, und man darf nur die hieſige Ge⸗ gend beſuchen, um große Schlaͤge damit beſtellt zu ſehen. Eben ſo wenig iſt man wegen ihrer Benutzung in Verlegenheit. Allein es iſt nicht noͤthig, ſich dar⸗ auf zu beſchraͤnken. In Reihen geſaͤete und gepferde⸗ hackte Bohnen und Mays, wenn man keine Handels⸗ gewaͤchſe bauen will und darf, treten an ihre Stelle. Ihre Kultur iſt nicht ſchwieriger, ihre Erndte iſt leich⸗ ter und ihre Benutzung zur Viehfutterung gleich vor⸗ theilhaft. Der Bau jeder gepferdehackten Frucht er⸗ fordert weniger Arbeit als eine gehoͤrige Bearbeitung der reinen Braache. Nur verlangen ſie ſtaͤrkere Duͤn⸗
gung.
Nach Klee, Wicken und Bohnen kann 4) Winte⸗ rung wieder genommen werden; nach Wurzelgewaͤchſen muß aber Soͤmmerung folgen.
MNun kommt es bey der Schlagwirthſchaft auf die Zahl der Schlaͤge an. Bey der ſiebenſchlaͤgigen, der jetzt gewoͤhnlichen, aber vielleicht unſchicklichſten Wirth⸗ ſchaft, ſind drey Weideſchlaͤge nothwendig, wenn nicht, vermoͤge des Klee⸗ oder Wickenbaues, in Nro. 3 eine halbe oder theilweiſe Stallfutterung betrieben wird. Bey der ſechsſchlaͤgigen Wirthſchaft ſind zwey Weide⸗ ſchlaͤge noͤthig. In beyden Faͤllen wird alſo das Land zur Weide niedergelegt. Wenn dies mit Saamen, wie jeder betriebſame Wirth es thun wird, geſchiehet; ſo gebe ich als Weidegraͤſern dem engliſchen Raygraſe(lo- lium perenne) und dem Schafſchwingel(festuca


