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ebemalige djeben.
hafer muß dann eine reine Braache folgen. Sonſt kaͤme die alte Holſteinſche Wirthſchaft heraus, womit es bey erſchoͤpfterem Boden noch ungleich ſchlechter aus⸗ ſehen wuͤrde, wie dort. Auch koͤnnte Winterung nur ungeduͤngt danach genommen werden, weil es an Zeit zum Auffahren fehlt. Allein folgt nach dem Dreeſch⸗ hafer Braache, ſo werden wenige Wirthſchaften den Ausfall der Winterung an Koͤrnern und Stroh ertragen koͤnnen, und jener Vorſchlag duͤrfte deßhalb ſelten an⸗ wendbar ſeyn.
Deßhalb habe ich ſchon vor laͤngerer Zeit einem Freunde gerathen, Erbſen und andere Huͤlſenfruͤchte in den Aufbruch, nach Beſchaffenheit des Landes, ein⸗ oder zweyfaͤhrig zu bauen, nachdem er im Winter nur ſchwach mit ſtrohigem Duͤnger befahren war. Dies hat den gluͤcklichſten Erfolg gehabt, und iſt von Vielen nachgeahmt worden. Ich habe nachmals erfahren, daß dieſes ſchon vor langer Zeit auf vielen Mecklenburgſchen Guͤtern uͤblich geweſen, aber— ich weiß nicht war⸗ um?— abgeſchafft und faſt vergeſſen ſey. Eine de⸗ taillirtere Geſchichte der Mecklenburgſchen Wirthſchaft wuͤrde beweiſen, daß Mode und Nachahmungsſucht da⸗ ſelbſt einen groͤßeren Einfluß auf den Ackerbau, wie in anderen Laͤndern, gehabt hat, und daß man zwar viele gute Umaͤnderungen, oft aber auch ſolche gemacht habe, die keinen anderen haltbaren Grund, als die Mode,
fuͤr ſich hatten.
Hoͤchſt ſelten werden Huͤlſenfruͤchte im ausgele⸗ genen Dreeſch misrathen, und dann den Boden bey⸗ nahe eben ſo gut, in einigen Faͤllen noch beſſer, zur Winterung vorbereiten, wie reine Braache. In dem


