Teil eines Werkes 
[Erg.Bd.] (1806) Zusätze zum ersten Theile der ersten und zweyten Auflage
Entstehung
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der befolgt werden. Es iſt in den Annalen der nieder⸗ ſaͤchſiſchen Landwirthſchaft mehreremale, beſonders von Herrn Volborth, gezeigt, wie man, ſelbſt bey wi⸗ derſtrebenden rechtlichen Verhaͤltniſſen, ſolches der Dreyfelderwirthſchaft aneignen koͤnne. Man kann es auch in der Schlag⸗ oder Koppelwirthſchaft anwenden, und dadurch einem haͤufigen Fehler derſelben, dem Mangel an Futterung und folglich an Duͤngung, abhel⸗ fen. Ich habe in dieſem Bande, S. 83 der erſten Auflage(S. 82 ꝛc. der 2ten Auflage), gezeigt, wie dies in England geſchiehet, und wollte in dieſem Nach⸗ trage angeben, wie es in Mecklenburg geſchehen koͤnne. Ich habe mich daruͤber ferner in meinen Reiſebemerkun⸗ gen durch Mecklenburg[Annal. der niederſaͤchſ Landw. Jahrg. 3. St. 1. S. 160, oder vermiſchte Schriften B. 1. S. 748]erklaͤrt*).

In den Reiſebemerkungen habe ich den Aufbruch des Graslandes mit Dreeſchhafer nach Beſchaffenheit der Umſtaͤnde einfaͤhrig oder zweyfaͤhrig angerathen, wie es ſeit alten Zeiten in Holſtein uͤblich war, und ich bin uͤberzeugt, daß dieſer Hafer nicht nur einen weit groͤßern Ertrag, wie der in dritter Art gebe was wol nicht leicht jemand bezweifeln wird, ſondern daß es auch auf den meiſten Bodenarten fuͤr das Ganze weit zutraͤglicher ſey, weil die Getreide Saaten nun mehr unterbrochen werden und das Land in groͤßerer Duͤngkraft niedergelegt wird. Aber auf dieſen Dreeſch⸗

*) und nehme jetzt dieſe Gelegenheit wahr, meine ehemalige Meinung zu berichtigen, und meine jetzige anzugeben.

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